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Neue Möbel für Pirnas Innenstadt

Nach einem Antrag der Freien Wähler stellt die Stadt neue Bänke und Fahrradständer auf - auch, um den Einzelhandel zu stärken.

Künstler Bernhard Männel 2016 in Pirna: Eine neue Murmelschnecke aus Sandstein für die Schmiedestraße.
Künstler Bernhard Männel 2016 in Pirna: Eine neue Murmelschnecke aus Sandstein für die Schmiedestraße. © Archivfoto: Kristin Richter

Pirna will noch in diesem Jahr die Gassen und Straßen in der Altstadt weiter möblieren. Dieses Vorhaben erstreckt sich hauptsächlich auf die Bereiche Schmiedestraße und Dohnaische Straße. So kommen unter anderem Fahrradständer und Hockerbänke hinzu. In einem weiteren Schritt sollen in bestehenden Blumenkübeln  sogenannte Werbe-Rahmen installiert werden, an denen sich Reklametafeln befestigen lassen. Ursprünglich waren diese Arbeiten für dieses Jahr nicht vorgesehen. 

Doch jetzt folgen Stadt und auch der Stadtrat mit einem aktuellen Beschluss einem Antrag der Freien Wähler (FW). Die Fraktion hatte kürzlich beantragt, mit Blick auf die Unterstützung des Einzelhandels nach der Corona-Krise Projekte der sogenannten Stadtmöblierung vorzuziehen und schneller umzusetzen. "Ob und wie der Einzelhandel in Pirna mit dieser Krise umgeht und aus dieser hervorgeht, hängt sicher auch stark von der unternehmerischen Fähigkeit der einzelnen Ladeninhaber ab", sagt FW-Stadtrat André Liebscher. Im öffentlichen Raum könne die Stadt aber, analog der Hochwassersanierung, ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass sie gewillt ist, einen Beitrag zu leisten, und zwar zu einer Innenstadt zu setzen, in dem sich Besucher und Kunden gern aufhalten. Blumenkübel, Fahrradständer und Sitzgelegenheiten sollen die Innenstadt attraktiver machen, zum Verweilen einladen und auf diese Weise mehr Menschen ins Zentrum und in die Geschäfte locken. 

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Trotz eines angesichts der Corona-Krise drohenden Einnahmeverlustes von mehreren Millionen Euro hatte Pirna ebenfalls kürzlich dafür geworben, jetzt dennoch weiter zu investieren, um Wirtschaft und Leben in der Stadt anzukurbeln. 

Pirna hatte 2016 begonnen, das Stadtmöbel-Konzept verstärkt umzusetzen. Zum Auftakt waren damals unter anderem Sitzbänke und eine Murmelbahn aus Sandstein auf der Schmiedestraße aufgestellt worden - an der sich beispielsweise Kinder die Zeit vertreiben können, während die Eltern in den Geschäften stöbern. 

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