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Neue Pumpe an der Medinger Goldborn-Quelle hat die Arbeit aufgenommen

Die Goldborn-Quelle im Rosental versorgt seit kurzem zwei Sportanlagen und den Schulgarten der Grundschule.

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Von Jana Mundus

Seit einigen Tagen ist eine neue Pumpe am Goldborn in Medingen in Betrieb. Mir ihr erfüllen sich gleich mehrere Wünsche. Das Wasser aus der Goldborn-Quelle wird nun durch den Tennisclub Medingen für die Bewässerung der Plätze genutzt. Auch auf dem Sportplatz und im Schulgarten der Grundschule kann das Wasser gut gebraucht werden.

Es hat eine Weile gedauert, bis das Projekt endlich beendet werden konnte. „Wir brauchten eine wasserrechtliche Genehmigung“, erläutert Thomas Reißmann, Leiter des Bauhofs der Gemeinde. Die ließ einige Zeit auf sich warten. Dann konnte mit dem Einbau der Pumpe begonnen werden. Insgesamt 12 000 Euro hat die Gemeinde investiert. Dabei haben die späteren Nutzer kräftig mit angepackt. „Einen Teil der Leitung haben die Vereine selbst verlegt“, erklärt Reißmann. Dadurch hätten Kosten minimiert werden können.

Entnahmestellen sind nun an verschiedenen Punkten eingerichtet worden. Eine direkt an der Goldborn-Quelle im Medinger Rosental. „Hier entnimmt der Bauhof Wasser zur Fruchtbewässerung“, so Thomas Reißmann. Die Tennisplätze können durch eine Entnahmestelle bewässert werden. „Auch eine Beregnung des Sportplatzes ist jetzt möglich“, fügt er hinzu.

Für die Grundschule Medingen sind nun auch die Schulferien kein Problem mehr. Schon beim Anlegen des Schulgartens hatte der Bauhof darauf geachtet, dass eine spätere Bewässerung möglich ist. „Aus einem steinernen Tisch in der Mitte des Schulgarten-Rondells kommt nun das Wasser“, erläutert der Bauhof-Chef. „Das haben wir damals schon so konzipiert.“ Damit wäre eine regelmäßige Bewässerung gesichert.

Insgesamt 1600 Kubikmeter dürfen zwischen April und Oktober aus der Goldborn-Quelle entnommen werden. „Vorher wurde genau ausgerechnet, wie viel das pro Woche und Nutzer ungefähr ist“, erklärt Reißmann. Durch spezielle Messtechnik an den Entnahmestellen wäre später nachvollziehbar, wer wie viel entnommen hat. „Letztlich können durch das Quellwasser Kosten gespart werden, weil kein teures Trinkwasser benutzt werden muss.“