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Neue Reihenhäuser für Niedersedlitz

Die Baufirma NBL arbeitet derzeit an rund 50 Projekten. So gut lief es aber nicht von Anfang an.

© André Wirsig

Von Alexander Gessert

Die grauen Fassaden stehen, die einbaufertigen Treppen liegen am Rand. Noch sieht es auf der Curt-Guratzsch-Straße in Niedersedlitz alles andere als idyllisch aus. Bald sollen hier aber drei Reihenhäuser stehen. Zwei davon sind bereits verkauft. Gebaut werden die Wohnungen von der Neue Bau Lockwitzgrund GmbH (NBL), die ihr Büro in der Dohnaer Straße 148 hat. Und das seit 20 Jahren. Nicht nur Privatleute, sondern auch Firmen gehören zu den Kunden. Die NBL errichtete unter anderem den Hauptsitz der IT-Firma Entiretec in Coschütz und sanierte das Programmkino Ost.

Late Night Shopping Dresden
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Zur langen Einkaufsnacht unter dem Motto "Late Night Shopping" lädt das City Management Dresden am Freitag, 2. Oktober, in die Dresdner Innenstadt ein. Vom Neumarkt an der Frauenkiche bis zur Prager Straße beteiligen sich zahlreiche Händler und die großen Einkaufsgalerien an der Aktion.

Das Bauunternehmen ging 1994 aus der insolventen Produktionsgenossenschaft des Handwerks hervor. „Am Anfang war es schwer, sich zu etablieren und wir hatten wenig Aufträge“, berichtet Geschäftsführer Carsten Anspach. Um den damals 68 Beschäftigten nicht kündigen zu müssen, begann die NBL damit, nach dem Bauträger-Modell eigene Grundstücke zu erwerben und zu bebauen. „Damals war das völliges Neuland für uns“, so der gebürtige Dresdner. „Ich würde es als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme bezeichnen.“ Mit der Zeit stellte sich dieses Konzept aber als solide heraus und wird bis heute praktiziert. Es waren dabei vor allem Eigenheime gefragt, da sie staatlich gefördert wurden. „Einen besonders schwierigen Fall hatten wir in der Schillerstraße bei einem geplanten Einfamilienhaus“, erzählt der 44-jährige Anspach. „Die Anfahrten zum Grundstück waren so eng, dass die Baufahrzeuge nicht richtig herankamen. Dadurch hat es länger gedauert.“ Als besondere Herausforderung empfand Anspach den Bau des großen Parkhauses in der Hepkestraße. „Dabei wurden täglich bis zu 800 Kubikmeter Beton verbaut“, sagt er.

Kontinuität spielt eine wichtige Rolle. „Wir haben seit vielen Jahren die gleichen Geschäftspartner. Auch die meisten der inzwischen 50 Mitarbeiter sind von Anfang an dabei“, zeigt sich Anspach stolz. „Im letzten Jahr wurden sogar die Ersten von ihnen verrentet.“ Das sei im Baugeschäft nicht so häufig der Fall.

Derzeit arbeitet die NBL an rund 50 Projekten rund um Dresden. Neben Wohnhäusern in Niedersedlitz sind auch vermehrt öffentliche Aufträge dabei. „Unser momentan größtes Projekt ist der DRK-Kindergarten in der Fetscherstraße“, sagt Anspach. Rund 500 000 Euro kostet der Neubau. Im März 2015 soll dieser eröffnet werden.