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Neue Rinder für das Landgut

In Theisewitz sind jetzt acht Jungtiere eingezogen. Das sogenannte Fleckvieh soll die Gallowayrinder ersetzen.

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Von Marleen Hollenbach

Auf dem Landgut Theisewitz sind neue Rinder eingetroffen. Acht Jungtiere der Rasse Fleckvieh hat die Helene-Maier-Stiftung erworben. Die jungen Tiere sind etwa anderthalb bis zwei Jahre alt und stammen vom Bio-Hof Mahlitzsch. Im August soll noch ein Bulle dazukommen. Dann kann auch die Zucht beginnen, schließlich wollen die Mitarbeiter des Landgutes die Herde auf bis zu 20 Tiere erweitern. „Wir erwarten die ersten Jungtiere im Frühjahr kommenden Jahres“, erklärt Betriebsleiter Christoph Müller. Die Jungtiere hätten die neue Umgebung schnell erkundet. Auch über die Weidezäune hinaus. „Einmal sind sie auch schon ausgebüxt und zur angrenzenden Obstplantage gelaufen“, sagt Christoph Müller. Doch jetzt würden die Rinder wieder da stehen, wo sie hingehören. Das ganze Jahr über bleiben die Rinder draußen. Die Weiden am Bach böten ihnen ausreichend Futter.

Wann es aber das erste Fleckvieh-Fleisch im Hofladen der Helene-Maier-Stiftung zu kaufen gibt, dass will Betriebsleiter Christoph Müller noch nicht sagen. „Wir müssen jetzt erst einmal schauen, wie sich die Rinder weiter einleben“, sagt er. Noch kann man im Laden des Landgutes das Fleisch der Gallowayrinder kaufen. „Es gibt noch drei Schlachtbullen und ein Jungtier in diesem Jahr“, erklärt der Betriebsleiter. Den Rest der Galloway-Herde will man verkaufen. „Die Galloways brauchen einfach zu viel Futter, damit sie an Gewicht gewinnen“, erklärt der Landwirt. Das Fleckvieh sei pflegeleichter, die Schlachtausbeute viel größer“, erklärt Christoph Müller. Doch die Tiere werden nicht nur als Fleischlieferant genutzt. „Mit dem Mist erhalten wir auch die Fruchtbarkeit unserer Böden“, erklärt der Betriebsleiter.