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Neue Schutzgebiete im Nationalpark

In der Böhmischen Schweiz werden die Zonen neu gemischt. Wanderern bringt das Vorteile.

Von Steffen Neumann
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Wanderfalken beim Füttern der Jungen. Die Vögel sind extrem scheu und auf Ruhegebiete im Nationalpark angewiesen.
Wanderfalken beim Füttern der Jungen. Die Vögel sind extrem scheu und auf Ruhegebiete im Nationalpark angewiesen. © Vaclav Sojka

Durch das Weißbachtal an der sächsisch-tschechischen Grenze führt ein wunderschöner Wanderweg. Er ist markiert mit einem gelben Strich auf weißem Grund und verbindet die hintere Sächsische Schweiz um Hinterhermsdorf mit der hinteren Böhmischen Schweiz bei Brtniky (Zeidler). Das Gebiet unterliegt aber zugleich dem strengsten Schutz im Nationalpark. Denn es ist Teil der Kernzone oder Ersten Zone, wie es in Tschechien heißt. Hier dürfen Wanderer die markierten Wege nicht verlassen, sonst droht eine saftige Strafe. Noch. Läuft alles wie geplant, können sich Wanderer ab nächstem Jahr hier frei bewegen. Denn der Nationalpark Böhmische Schweiz plant den Schutzstatus dieses Gebietes herabzusetzen. Dies ist Teil einer Neuordnung aller Schutzzonen.

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