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Neue Stiefel und ein neues Auto

Die Hochwassereinsätze haben im Lager der Feuerwehren Lücken gerissen. Jetzt können einige Dinge ersetzt werden.

Von Anja Weber

Bei den Feuerwehreinsätzen zum Hochwasser im Frühjahr 2013 wurden Feuerwehrtechnik, Bekleidung sowie Geräte und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren von Hohnstein so beschädigt, dass vieles davon nicht mehr verwendbar ist.

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Aus diesem Grund muss einiges ersetzt werden. Über die Wiederaufbauhilfe Hochwasser 2013 bekommt die Stadt nun Fördermittel. Bis zum 31. Dezember dieses Jahres muss das Geld aufgebraucht sein. In den letzten Monaten wurden alle die Gegenstände aufgelistet, die ersetzt werden sollen. Der größte Posten ist ein neuer Mannschaftstransportwagen. Das Auto der Hohnsteiner Feuerwehr wurde beim Einsatz im Kurort Rathen stark beschädigt. Die Stadt wollte das Fahrzeug reparieren lassen. Ein Angebot liegt auch vor. Das weist aber auf einen wirtschaftlichen Totalschaden hin. Deshalb muss jetzt ein neues Fahrzeug angeschafft werden. Das neue Feuerwehrauto soll dann unter anderem auch von der Jugendfeuerwehr genutzt werden. Es steht für Lehrgangsbesuche, die Aus- und Weiterbildung, wie auch für spezielle Fahrten der Kameraden zur Verfügung, zum Beispiel, wenn sie die Atemschutzgeräte austauschen müssen. Für das Fahrzeug sind 56 500 Euro eingeplant.

Für etwa 2 400 Euro muss die Stadt zum Beispiel neue Jacken, Hosen und Stiefel kaufen. Außerdem sind einige Schutzhandschuhe bei den Einsätzen verloren gegangen. Funkmeldeempfänger und Schläuche, die zum Wasserabpumpen benötigt wurden, sind ebenfalls kaputt. Einige Strahlrohre und Handlampen können nicht mehr benutzt werden. Um die zu ersetzten, muss die Stadt 3 400 Euro aufwenden. Darüber hinaus müssen eine Tauchpumpe und eine Kettensäge gekauft werden.