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Neue Vorwürfe nach Todesfahrt unter Drogen

Vor etwas über zwei Jahren fuhr ein junger Mannim Drogenrausch einen 65-jährigen Radfahrer an, der später an den Unfallfolgen verstarb.

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Seit vergangener Woche muss sich ein 26-jähriger Mann aus der Nähe von Riesa wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Riesa verantworten. Der Prozess ist nach Angaben vom Amtsgerichtsdirektor Herbert Zapf auf Freitag vertagt worden. Dem Mann wird vorgeworfen, unter Drogeneinfluss Anfang August 2009 einen 65-jährigen Radfahrer auf der B101 zwischen Meißen und Priestewitz auf dem Radweg angefahren zu haben. Der Radfahrer war seinerzeit sofort ins Uniklinikum nach Dresden geflogen worden, verstarb allerdings im Dezember 2009 an seinen Verletzungen. Der Unfallverursacher habe am ersten Prozesstag die Tat eingeräumt und auch den Drogenkonsum nicht in Frage gestellt, so Herbert Zapf. Er sei damals bei Bekannten in Bautzen gewesen, hatte auf der Rückfahrt auch Ermüdungserscheinungen gespürt und wollte in Meißen kurz pausieren. Dann hatte er sich jedoch zur sofortigen Weiterfahrt entschlossen.

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