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Neue Wege auf dem Kamm

Rund um Liberec gibt es neue Rad-, Wander- und Skiwege. Die Infos dazu bekommt man bislang nur auf Tschechisch.

Von Katja Zimmermann

Von Großschönau oder Mittelherwigsdorf bis fast ins tschechische Koøenov (Bad Wurzelsdorf) führt ein neuer Kamm-Fahrradweg. Wanderer genießen die Aussicht von den Bergrücken von Svor (Röhrsdorf) über das Zittauer Gebirge bis hin nach Jizerka (Klein Iser), und auch Langläufer dürfen sich über zwei in Ordnung gebrachte Höhenzug-Strecken freuen.

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Das kürzlich fertiggestellte sächsisch-tschechische Tourismusprojekt „Kammwege“ weckt Wünsche im Dreiländereck. Der Hauptmann des Liberecer Bezirks, Martin Puta, sagt: „Wir hoffen, dass die neuen Strecken nur ein erster Schritt sind im Bemühen des Liberecer Bezirks und des Landkreises Görlitz das bedeutsame und historische Phänomen ,Kammweg‘ neu zu beleben.“ Schließlich führe der seit 1904 ausgeschilderte und als „Blauer Kammweg“ oder „Modrá høebenovka“ bezeichnete Weg durch beide Länder.

Der Naturfreund kann nun wählen: Aus dem durch das Misthaus bekannten Jizerka bieten sich dem Fahrradfahrer zwei Richtungen an. Die Nordstrecke geht über relativ einfaches Terrain und ist vor allem für Radler geeignet, die Entspannung suchen. Die Anstiege der Südstrecke lassen Sportler, die Anstrengung lieben, jubeln. Wanderer haben in Jizerka auch die Wahl zwischen einer Nordtrasse, die über das Dreiländereck bis ins Zittauer Gebirge führt, und der Südtrasse. Diese bietet nicht nur viel Natur, sondern auch Sehenswürdigkeiten. Skifahrer können zwischen der Strecke, die die deutsche und die tschechische Seite des Zittauer Gebirges verbindet, und der Isergebirgsmagistrale wählen.

Hilfreich ist die interaktive Karte auf der neuen Internetseite www.hrebenovka.cz. Hier lassen sich nicht nur Unterkünfte und Verpflegungsmöglichkeiten an der Strecke finden (Klick auf „Ubytování a stravování“), sondern unter „Zajímavosti a cíle“ auch Burgen und Schlösser (Hrady, Zámky), Ruinen (Zøíceniny hradù), Felsenstädte (Skalní mìsta) und Aussichtspunkte (Rozhledny a vyhlídky). Sogar der Kenner der Region kann Neues entdecken. So den 1925 angelegten Botanischen Garten von Smržovka (Morchenstern). Alles ist ganz toll – aber eben nur auf Tschechisch.

www.hrebenovka.cz