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Neue Weihnachtsbuden für Kodersdorf

Die alten Hütten waren in die Jahre gekommen. Deshalb investiert die Gemeinde nun. Entscheidend war aber nicht nur der Vorteil für die Festgäste.

Auf dem Kodersdorfer Weihnachtsmarkt gibt es in diesem Jahr eine Veränderung. Verkauft wird in neuen Weihnachtsbuden.
Auf dem Kodersdorfer Weihnachtsmarkt gibt es in diesem Jahr eine Veränderung. Verkauft wird in neuen Weihnachtsbuden. © Rolf Ullmann

Das Alter sah man ihnen auf den ersten Blick zwar nicht unbedingt an. Wer etwas tiefer in der Materie steckte, wusste aber: Die Verkaufshütten, die in den vergangenen Jahren vornehmlich für den Weihnachtsmarkt rund um das Gemeindeamt genutzt wurden, haben ihre Schuldigkeit längst getan. Reparieren hätte zwar eine kurzzeitige Verbesserung gebracht, eine sinnvolle Lösung wäre dies aber nicht gewesen. Entsprechend intensiv wurde schon seit Monaten im Gemeinderat diskutiert. Die Anregung, einheimische Handwerker mit der Neuanfertigung zu beauftragen, erwies sich jedoch als nicht belastbar und ist deshalb vom Tisch.

Auf ihrer jüngsten Sitzung beschlossen die Räte, fünf neue Verkaufsstände anzuschaffen. Die öffentliche Ausschreibung hatte zuvor nur einen Interessenten gebracht – ein Unternehmen aus Delmenhorst, das ein Netto-Angebot von knapp 29 000 Euro unterbreitete. Dies blieb im vorgegebenen Finanzrahmen von 30 000 Euro. Vorteil der neuen Buden: Sie sind faltbar und damit gut mit dem Stapler zu verladen, wozu bei den Vorgängern noch viele kräftige Hände nötig waren. Pünktlich zum diesjährigen Weihnachtsmarkt sollen sie einsatzbereit sein. Bezahlt wird die Investition aus Mitteln der vom Freistaat Sachsen überwiesenen Kommunalpauschale, die für Kodersdorf 70.000 Euro beträgt.

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Die Gäste des Weihnachtsmarktes und auch aller anderen in der Gemeinde stattfindenden Feste dürfen sich aber noch auf eine andere Neuerung freuen. Wie Bürgermeister René Schöne verrät, wird derzeit ein Eventwagen konzipiert. Der „hochgezüchtete Ausschankwagen“, wie ihn der Gemeindechef nennt, soll mit Solarstrom betrieben werden und über einen Großbildschirm im Format zwei mal drei Metern verfügen. Auch für dieses Projekt gebe es eine Förderung. „Insgesamt ist das eine tolle Geschichte. Wenn wir dieses Teil auf dem Hof stehen haben, kann es danach auch auf Wanderschaft gehen.“ Wie die neuen Verkaufsstände wird der Eventwagen ebenso in den Bestand der neuen Kodersdorfer Inklusionsgesellschaft eingeordnet, die sich neben klassischen Bauhoftätigkeiten perspektivisch auch um die Organisation und Durchführung kommunaler Veranstaltungen kümmern soll.

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