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Hoyerswerda

Neuer Chef bei der Verkehrsgesellschaft

Der Verkehrstelematik-Experte Stefan Löwe ist am Dienstag vom Stadtrat offiziell bestellt worden.

Der künftige
VGH-Chef Stefan Löwe ist aktuell
in Dresden tätig.
Am Dienstag hat er sich im Stadtrat vorgestellt. Im März fängt er in Hoyerswerda an.
Der künftige VGH-Chef Stefan Löwe ist aktuell in Dresden tätig. Am Dienstag hat er sich im Stadtrat vorgestellt. Im März fängt er in Hoyerswerda an. © Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. In seinem Job als Experte für Verkehrstelematik beim Unternehmen VCDB, einer Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe und der Dresdener Verkehrsbetriebe, hat Stefan Löwe schon mit der Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda (VGH) zusammengearbeitet, als sie noch Verkehrsgesellschaft Schwarze Elster (VSE) hieß. Als Beispiele für sein bisheriges Tätigkeitsfeld nannte er am Dienstag im Stadtrat die elektronischen Haltestellen-Anzeigen am Lausitzer Platz und am Bahnhof.

Nun wird Löwe im März nächsten Jahres die Geschäftsführung bei der VGH übernehmen, wenn Rainer Warkus sich gleichzeitig in den Ruhestand verabschiedet. Jeweils einstimmig haben die Stadträte Warkus’ Abberufung und Löwes Bestellung zugestimmt. Zuvor hatte sich nicht nur der künftige VGH-Chef vorgestellt, sondern auch Dr. Constanze Wachsmann von der Personal- und Unternehmensberatung Kienbaum über den Auswahlprozess berichtet. Man habe Kontakt zu 46 potenziellen Kandidaten gehabt, schließlich acht Interviews geführt und am Ende vier Empfehlungen ausgesprochen. Der VGH-Aufsichtsrat hatte dann im August Gespräche mit drei Kandidaten, aus denen Stefan Löwe als Favorit hervorging. Der 39-Jährige ist in Dresden geboren und in Cottbus aufgewachsen. Er hat an der BTU in Cottbus studiert und ist nebenbei für Cottbusverkehr als Straßenbahnfahrer unterwegs gewesen. 2007 heuerte Stefan Löwe bei der VCDB Verkehrsconsult Dresden-Berlin GmbH an, wo er unter anderem mit Ampeln zu tun hat, die auf sich nähernde Busse reagieren. „Das Ihnen bekannte Thema Ampel in der Fischerstraße würde über meinen Tisch laufen, wenn Sie jetzt nicht zustimmen“, sagte er den Stadträten. Nun wird sich wohl ein Nachfolger kümmern.

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