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Neuer Nervenkitzel im Elbefreizeitland

In dem Ferienpark in Königstein gibt es zum Saisonstart eine neue Attraktion. Die dürfen Besucher selbst bedienen.

Einsteigen und abheben: mit dem "Butterfly" im Elbefreizeitland in Königstein.
Einsteigen und abheben: mit dem "Butterfly" im Elbefreizeitland in Königstein. © Norbert Millauer

Einsteigen, Bügel schließen, festhalten und los geht es. Im Elbefreizeitland in Königstein ist eine neue Attraktion eingeweiht worden. Zum Saisonstart vergangene Woche ging ein neues Fahrgeschäft in Betrieb – ein sogenannter Butterfly, der als meist verkaufte Achterbahn der Welt gilt. Eine Achterbahn im klassischen Sinn mit Loopings und Spiralen ist es zwar nicht, doch Nervenkitzel gibt es trotzdem.

Der Butterfly gleicht einer großen Schiffsschaukel. Die Gondel hängt jedoch nicht, sondern fährt auf einer u-förmigen Konstruktion wie ein Pendel hin und her. Wenn alle Passagiere Platz genommen haben, wird der Waggon automatisch den steilen Anstieg hinaufgezogen. Es dauert ein paar Sekunden, dann ist der höchste Punkt erreicht. Wann genau, das ist die Überraschung. Dort klinkt die Gondel aus und rast nach unten – mit einer Spitzengeschwindigkeit von bis zu 40 Stundenkilometern. Hat die Gondel die tiefste Stelle in der Mitte erreicht, gibt es das meiste Bauchkribbeln.

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Freizeitpark seit 18. Mai offen

Einsteigen können Kinder ab vier Jahre, die mindestens 1,05 Meter groß sind - wenn ein Erwachsener dabei sitzt. Kinder ab sieben Jahre dürfen bereits allein damit fahren. „Unsere ersten Besucher waren begeistert“, sagt Diana Blanco, Inhaberin des Elbefreizeitlandes. Das liegt auch daran, dass das Fahrgeschäft von den Besuchern allein bedient wird. Blanco ist froh, dass der Park ab dem 18. Mai wieder geöffnet hat. Eigentlich beginnt die Saison bereits Anfang April. Wegen der Corona-Krise mussten die Türen jedoch länger geschlossen bleiben.

Dass es Mitte Mai weitergehen darf, die Information hat Diana Blanco erst kurzfristig erhalten. „Zu kurzfristig“, kritisiert sie die Behörden. Quasi übers Wochenende musste der Neustart vorbereitet werden. Es mussten Desinfektionsmittel bereitgestellt, Abstandsmarkierungen aufgetragen und genügend Masken für das Personal organisiert werden. „Ich bin nur mit dem Zollstock in der Hand übers Gelände gelaufen, damit der geforderte Abstand überall eingehalten werden kann“, erzählt sie. Eine Herausforderung für das gesamte Team. Fast parallel dazu durfte auch der Campingplatz am Treidlerweg, der ebenfalls zum Unternehmen gehört, nach der Corona-Zwangspause wieder öffnen. „Das bedeutet doppelte Arbeit für uns“, erklärt Diana Blanco.

Andrang über Pfingsten erwartet

Sie ist froh, dass das Elbefreizeitland wieder läuft. In den ersten Tagen nach dem Neustart war der Besucherandrang noch überschaubar. Spätestens über Pfingsten wird sich das wahrscheinlich ändern. Dann ist der Campingplatz – wie schon zu Himmelfahrt – erneut voll ausgebucht.

Investiert haben die Freizeitparkbetreiber aber nicht nur in eine neue „Achterbahn“. Auch an anderer Stelle gibt es Neuigkeiten. Derzeit wird am sogenannten „Actiontower“ gearbeitet. 

Am Kletterturm entsteht derzeit ein neuer Hochseilgarten - insgesamt 25 Meter hoch.
Am Kletterturm entsteht derzeit ein neuer Hochseilgarten - insgesamt 25 Meter hoch. © Norbert Millauer

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Dabei handelt es sich um einen rund 25 Meter hohen Turm, von dem man sich abseilen, an einem Seil gesichert herunterspringen oder per Seilbahn ins Tal schlittern kann. Zudem reicht eine Kletterwand bis ganz nach oben. Vor Ort gibt es zwei dieser Türme. Zwischen ihnen werden derzeit neue Seile und Verbindungen gespannt. Es ist die Grundlage für einen neuen Hochseilgarten. Über den Hangel- und Kletterparcours kann man künftig hinauf auf die Aktionstürme gelangen – ansonsten per Treppe. Schon in wenigen Tagen soll die neue Attraktion eingeweiht werden.

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