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Neuer Stadtplatz für Potschappel

An der Turnerstraße ist die Neugestaltung abgeschlossen. Bei den Arbeiten hat die Stadt auch ein altes Problem gelöst.

Von Matthias Weigel

Potschappel hat gegenüber dem Goldenen Löwen einen attraktiven Stadtplatz bekommen. Die Arbeiten an der einst unansehnlichen Fläche zwischen Dresdner und Turnerstraße sind abgeschlossen. Nach den Tiefbauarbeiten wurden hier Pflastersteine verlegt, Bänke aufgestellt und Rabatten bepflanzt – und auch ein altes Problem gelöst.

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Der Kopfwäschebrunnen wurde nämlich in der Vergangenheit mit fließendem Trinkwasser betrieben. Das war der Stadt aber viel zu teuer. Man stellte das Wasser ab und setzte stattdessen Pflanzen als Deko hinein. Nun ist der Brunnen mit einem eigenen Wasserkreislauf versehen und kann wieder sprudeln. Die Kopfwäsche wurde 1983 von Kunstpreisträger Peter Fritzsche geschaffen.

Damit die Fläche besser als Platz wahrgenommen wird, ist die Fahrbahnbreite der Dresdner Straße auf jeweils eine Spur verengt worden. Das passt auch in das neue Gesamtkonzept der begrünten und verengten Verkehrsader. Die Bushaltestelle hier wurde neu gestaltet und mit behindertengerechtem Bordstein ausgerüstet. Überdies ist die Fußgängerampel in Höhe der Sörgelstraße abgebaut worden. Stattdessen steht nun eine neue Ampel in Höhe des Platzes. Dort ist auch schon eine rote Markierung auf der Straße aufgebracht – die Ampel soll schließlich auch von Radfahrern genutzt werden können. Denn mit dem Neubau soll der Weißeritz-Radweg hier an den Edgar-Rudolf-Weg und damit das Wilsdruffer Wegenetz angebunden werden.

Hinter dem Goldenen Löwen ist außerdem eine Brücke über die Weißeritz entstanden, die die letzte Lücke im Weißeritzradweg zwischen Dresden und Deuben schließen soll. Vollendet sind die beiden Lückenschlüsse aber leider noch nicht ganz – denn erst im kommenden Jahr, so die Stadtverwaltung, wird das fehlende Stück zwischen Weißeritz und Dresdner Straße gebaut – hier soll die Wiederitz offengelegt werden, die da unterirdisch ankommt. Erst dann kann der Radweg Richtung Wilsdruff durchgezogen werden. Richtung Deuben wird es wohl mit der Fortführung des Weißeritzradweges gar noch ein bis zwei Jahre länger dauern. Denn hier muss Freital auf die Landestalsperrenverwaltung warten. Die will am Hochwasserschutz der Weißeritz bauen. Außerdem sind Grundstücksfragen offen.