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Neuer Treff für Teenager in Radebeul

An der Neubrunnstraße ist ein Domizil für Kinder und Jugendliche entstanden – mit Wohnwagen, Slackline-Area und Strand.

Diesen alten Wohnwagen haben die Jugendlichen saniert. Jetzt steht er frisch gestrichen und ausgebaut an der neubrunnstraße.
Diesen alten Wohnwagen haben die Jugendlichen saniert. Jetzt steht er frisch gestrichen und ausgebaut an der neubrunnstraße. © Norbert Millauer

Radebeul. Sie werden als „Lückenkinder“ bezeichnet. Zu alt für Spielplatz und Hort, zu jung für Jugendtreffs und Partyclubs. Für diese Gruppe von elf bis 16 Jahren gab es in Radebeul bisher kaum Angebote, sagt Maria Haberjahn von der Juco Coswig. Das hat sich jetzt geändert. In der Neubrunnstraße in Radebeul-Ost am Ende der Sackgasse ist aus einem wilden Grundstück ein Treffpunkt für Teenager geworden.

Am kommenden Montag ist das erste Mal von 10 bis 15.30 Uhr geöffnet. „Ich freue mich, alle kennenzulernen“, sagt Maria Haberjahn, die den Treffpunkt betreut. In der dritten und sechsten Ferienwoche ist sie von Montag bis Freitag vor Ort. Ab Beginn des neuen Schuljahres soll der Treffpunkt dann ohne Unterbrechung zur Verfügung stehen, montags und mittwochs von 11 bis 15.30 Uhr, dienstags und donnerstags bis 18 Uhr.

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Unterstützer gesucht

Im Rahmen eines Ferienprojektes wurde schon vergangene Woche mit der Gestaltung des Platzes begonnen. Die ersten Kinder und Jugendlichen haben sich einen Strandbereich zum Chillen und eine Slackline-Area eingerichtet. Auch eine kleine Kräuterspirale gibt es auf dem Grundstück schon, ein schöner Garten soll noch dazukommen. „Wir würden uns auch sehr über Unterstützung freuen“, sagt die Sozialarbeiterin und denkt dabei vielleicht an einen Nachbarn, der Lust hat, die jungen Leute beim Gärtnern anzuleiten.

Das Herzstück auf dem Grundstück ist ein ehemaliger Zirkuswagen, den freiwillige Jugendliche über viele Monate aufwendig saniert haben und in dem es jetzt unter anderem eine kleine Küche gibt. Auf dem Gelände ist noch Platz für weitere Ideen. „Der Kreativität ist freier Lauf gelassen“, sagt Maria Haberjahn.

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