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Kesselsdorfer Schlacht wird nachgestellt

Anlässlich der 800-Jahr-Feier wird an die Zeit erinnert, als Preußen einen Krieg gegen die verbündeten Sachsen und Österreicher führte.

Ortsvorsteher Dietmar Freund vor der Kesselsdorfer Kirche.
Ortsvorsteher Dietmar Freund vor der Kesselsdorfer Kirche. © Egbert Kamprath

In Kesselsdorf hat sich ein neuer Verein gebildet. Wie Ortsvorsteher Dietmar Freund erklärt, haben sich dazu sieben Leute zusammengefunden. Deren Ziel ist es, die Feier zum 800-jährigen Bestehen des Ortes im Jahr 2023 zu organisieren. Deshalb gab sich der Verein auch den Namen "800 Jahre Kesselsdorf 2023". Der inzwischen im Vereinsregister eingetragene Verein verstehe sich dabei als Dachverein, der die Veranstaltungen in der geplanten Festwoche koordiniert. Er werde eng  mit den bestehenden Sport-, Heimat- und Kleingartenvereinen und der Feuerwehr zusammenarbeiten, so Freund, der auch den Vorsitz im Verein übernommen hat. Er freue sich, dass es den Kesseldorfern gelungen ist, Frank Schröder für eine Mitarbeit zu gewinnen. Er ist Chef einer Werbefirma und bringe viel Erfahrung mit, weil er die Dresdner Stadtfeste bereits mit organisiert hat.

Das Fest zum 800-jährigen Bestehen von Kesselsdorf soll Ende Juni beziehungsweise  Anfang Juli 2023 stattfinden. Nach bisheriger Planung soll am ersten Wochenende die historische Kesselsdorfer Schlacht am alten Steinbruch nachgestellt werden. Im Anschluss daran beginnt die Festwoche, die auf dem Sportplatz veranstaltet wird. Höchstwahrscheinlich wird es auch einen Festumzug geben, sagt Dietmar Freund. Derzeit sehe es aber so aus, als ob es keinen fahrenden, sondern einen "stehenden Umzug" geben wird.

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Die Schlacht bei Kesselsdorf am 15. Dezember 1745 entschied den Zweiten Schlesischen Krieg zwischen Preußen und Österreich. Hier siegte die preußische Armee unter Fürst Leopold von Dessau über die verbündeten Truppen Sachsens und Österreichs unter dem kursächsischen Feldmarschall Friedrich August Graf Rutowski. Zehn Tage danach schloss der preußische König Friedrich mit den Abgesandten der Kaiserin Maria Theresias und König Augusts III. von Sachsen-Polen den Frieden von Dresden. Dieser bestätigte Preußens souveränen Besitz Schlesiens.

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