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Neuer Wirtschaftsförderer kommt aus Wolfsburg

Einstimmig sprachen sich die Stadträte für Thomas Maruschke aus. Er soll schon bald das Amt in Meißen antreten.

Die Nachfolge auf dem seit Wochen verwaisten Chefsessel im städtischen Amt für Wirtschaftsförderung ist geregelt. Alle anwesenden Stadträte bestellten Thomas Maruschke zum neuen Amtsleiter und Nachfolger von Martin Raupp. Wie Rathaus-Sprecherin Katharina Reso gestern auf SZ-Nachfrage erklärte, fiel dieser Beschluss im nichtöffentlichen Teil der Stadtratssitzung am Mittwochabend einstimmig.

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Als diplomierter Ökonom und Immobilienfachmann bringt der 42-Jährige gute Voraussetzungen mit, da dem Meißner Amt neben der Wirtschaftsförderung auch die Verwaltung der Liegenschaften obliegt. Thomas Maruschke kommt aus Wolfsburg nach Meißen. In der niedersächsischen Stadt ist er als Teamleiter bei der Wolfsburg AG tätig. „Wir entwickeln Strukturen, die aus unserer Region einen starken, innovativen und vielfältigen Wirtschaftsstandort machen“ – so umreißt das Unternehmen im Internet seinen Anspruch. Die Wolfsburg AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG. Beide Gesellschafter sind jeweils zur Hälfte an der AG beteiligt.

Durch seine Tätigkeit bei der Wolfsburg AG beherrsche Thomas Maruschke die Sprache der Wirtschaft ebenso wie die der Kommune. Das habe letztlich den Ausschlag gegeben, so Hauptamtsleiter Markus Banowski, der diese Personalentscheidung mit vorbereitet hat. Wie er informiert, waren insgesamt 37 Bewerbungen für diesen Posten im Meißner Rathaus eingegangen. Eine Findungskommission, in der auch die Chefs aller Stadtratsfraktionen vertreten waren, hatte eine Vorauswahl getroffen und zwölf der Bewerber zum Vorstellungsgespräch nach Meißen eingeladen. Im Ergebnis dieser Gespräche war Thomas Maruschke den Stadträten als einziger Kandidat für das seit dem vorigen Sommer vakante Amt vorgeschlagen worden. Thomas Maruschke werde sein neues Amt im Frühjahr in Meißen antreten, so Markus Banowski.

Vom neuen Wirtschaftsförderer dürften vor allem Ideen erwartet werden, mit denen sich Handel und Gewerbe im historischen Ambiente Meißens ankurbeln und leere Schaufenster in vielen Geschäften deutlich verringern lassen. In Meißen hofft man auch auf die Kontakte, die der Neue aus seiner Tätigkeit in der Autostadt Wolfsburg mitbringen dürfte. (SZ/da)

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