merken
PLUS

Neues Bündnis für die Oberlausitz

Die Mitglieder wollen weg vom Kirchturmdenken. Zu ihnen gehören bekannte Gesichter.

Ein neues Bündnis mit dem Namen „Oberlausitz neu denken“ ist vor wenigen Tagen ins Leben gerufen worden. Die Gründer sind Torsten Pötzsch aus Weißwasser, Enrico Merker aus Görlitz, Franziska Schubert aus Ebersbach-Neugersdorf, Andreas Bühn aus Bautzen, Andreas Langhammer aus Zittau/Rammenau sowie Thomas Zenker aus Zittau. Obwohl die Personen zum Teil hochrangige Funktionen wie Oberbürgermeister, Bürgermeister oder Landtagsabgeordnete inne haben, sehen sie sich in dem Bündnis als Privatpersonen. Es „ist gegründet worden, um sich als überparteiliches Netzwerk politisch denkender und engagierter Menschen mit europäischer Überzeugung und einem explizit regionalen Fokus auf die Entwicklung der Oberlausitz zu konzentrieren“, teilte Thomas Zenker auf Anfrage mit. „Bei den bisher Beteiligten und Eingeladenen hat sich die Überzeugung entwickelt, dass dem sogenannten ländlichen Raum in der Bundes- und der Landespolitik kein echtes Gehör verschafft werden kann, wenn sich die demokratischen Parteien in strikt voneinander getrennte Lager sortieren, Ideen der jeweils anderen bekämpfen beziehungsweise Unterstützung versagen.“ Bürgermeister und Abgeordnete, die beruflich einem gewissen Kirchturmdenken nahezu verpflichtet seien, werden aufgerufen, einem größeren regionalen Ansatz zum Erfolg zu verhelfen. Das Bündnis befindet sich noch in Gründung und will in den Oberlausitzer Kreisen Engagierte vernetzen, in politischen Abläufen weiterbilden und gegenseitige Unterstützung gewährleisten. Erstmals wurde das Bündnis in der Unterstützung des Wahlkampfes von Andreas Langhammer in Rammenau und Torsten Pötzsch in Weißwasser öffentlich sichtbar. (SZ/tm)

© Thomas Eichler
© Uwe Soeder
© nikolaischmidt.de
Garten
Der Garten ruft
Der Garten ruft

Die Gartenzeit läuft aber nichts geht voran? Tipps, Tricks und Wissenswertes haben wir hier zusammengetragen. Vorbei schauen lohnt sich!