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Neues Corona-Hilfspaket für Sachsens Wirtschaft

Die Pandemie hat viele Unternehmen hart getroffen. Um die Wirtschaft wieder auf Kurs zu bringen, hat der Freistaat nun ein "Impulspaket" aufgelegt.

Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, eröffnet die auswärtige Kabinettssitzung der sächsischen Staatsregierung.
Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, eröffnet die auswärtige Kabinettssitzung der sächsischen Staatsregierung. © Jan Woitas/dpa

Chemnitz. Von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen in Sachsen sollen durch ein neues Hilfspaket besser unterstützt werden, welches die bislang im Freistaat ausgezahlten Soforthilfe-Darlehen ablösen wird. Das beschloss die Staatsregierung am Dienstag in Chemnitz.

Laut Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) stehen dafür insgesamt mehr als eine Milliarde Euro zur Verfügung. Das Geld stammt überwiegend aus Bundeszuschüssen und bereits beschlossenen sächsischen Corona-Hilfefonds. Zusätzlich stellt Sachsen für das sogenannte Corona-Impulspaket 166,7 Millionen Euro zur Verfügung.

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Allein 400 Millionen Euro sind demnach künftig für staatliche Beteiligungen an kleinen und mittelständischen Unternehmen vorgesehen, um deren Eigenkapital zu stärken. Weitere Hilfen in Höhe von 15 Millionen Euro sollen sächsischen Start-ups zugutekommen. Zudem wird das frühere Förderprogramm „Regionales Wachstum“ neu aufgelegt. Dafür stehen 30 Millionen Euro zur Verfügung. Kommunale Investitionen in die schulische Infrastruktur will der Freistaat in den kommenden Jahren mit 20 Millionen Euro unterstützen, um damit vor allem lokale Handwerksbetriebe zu unterstützen.

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Auf der auswärtigen Kabinettssitzung in Chemnitz wurden durch die Staatsregierung zudem Finanzierungszusagen für coronabedingte Zusatzausgaben für Schutzkleidung, Hilfen für Krankenhäuser sowie für den Nahverkehr und die Digitalisierung in den Schulen in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro beschlossen. (SZ/gs)

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