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Görlitz

Neues Gewerbegebiet kann gebaut werden

Der Scheck aus Dresden ist millionenschwer. Damit soll im Görlitzer Stadtteil Schlauroth neuer Platz für Firmen entstehen.

Blick auf das ehemalige Bahngelände im Stadtteil Schlauroth.
Blick auf das ehemalige Bahngelände im Stadtteil Schlauroth. © Nikolai Schmidt

Seit Jahren laufen die Vorbereitungen für das neue Gewerbegebiet auf dem ehemaligen Bahngelände im Stadtteil Schlauroth. Lange Zeit gab es unterschiedliche Auffassungen darüber, welche Gebäude aus Denkmalgründen erhalten bleiben sollen. Doch konnte diese Frage letztlich mit der Landesdenkmalpflegerin geklärt werden. Jetzt ist auch das Geld da, um das Gelände zu erschließen. Für den ersten Bauabschnitt hat das sächsische Wirtschaftsministerium Fördermittel in Höhe von 5,53 Millionen Euro bewilligt. Dies entspricht 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten. Die Gesamtinvestitionssumme liegt bei 6,1 Millionen Euro.

Für Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) ist mit der Förderung eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Görlitz verbunden: „Die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe schafft Arbeitsplätze. Davon profitiert die gesamte Region um Görlitz.“ Oberbürgermeister Octavian Ursu (CDU) sieht das ähnlich: „Wir wollen wirtschaftliches Wachstum und mehr Arbeitsplätze für Görlitz. Erschlossene Gewerbeflächen sind dafür die Voraussetzung.“

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Seinen Worten zufolge soll die Ausschreibung der Arbeiten ab Oktober erfolgen nach dem notwendigen Beschluss des Bebauungsplanes im Stadtrat. Die Erschließung könnte voraussichtlich ab Frühjahr 2020 erfolgen. Mit der Millionen-Investition werden Straßen, Wege, Regenwasseranlagen, Trink- und Schmutzwasserleitungen gebaut oder verlegt. Außerdem sind die Gelder für nötige Abbrucharbeiten und Schallschutzvorhaben gedacht.

Die jetzt in Angriff genommene sieben Hektar große Fläche soll nur der Anfang sein. Den Plänen der Stadt zufolge sollen in Schlauroth in mehreren Bauabschnitten rund 20 Hektar Gewerbefläche erschlossen werden. Das ist auch dringend nötig, da die Stadt vor kurzem erst für zwei Ansiedlungen im Industriegebiet Hagenwerder ihre letzten freien Flächen verkauft hatte. Jahrelang hatte deswegen die Wirtschaftsförderung darauf gedrungen, neue Gebiete zu entwickeln, um Interessenten in Görlitz Ansiedlungsmöglichkeiten einzuräumen.

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