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Dippoldiswalde

Patent für Dippser Firma

Silos und Gärbehälter stellt FF Agrarbau in Schmiedeberg mit einem neuartigen Baustoff her. Das bringt mehr Sicherheit, Haltbarkeit - und der Firma  Zuwachs. 

Gärbehälter für Biogasanlagen können mit dem neuen Werkstoff aus Schmiedeberg sicherer werden.
Gärbehälter für Biogasanlagen können mit dem neuen Werkstoff aus Schmiedeberg sicherer werden. © Symbolfoto: dpa

Die Firma FF Agrarbau in Dippoldiswalde hat eine neue Technik entwickelt. Damit kann sie landwirtschaftliche Fahrsilos oder Gärbehälter für Biogasanlagen wesentlich langlebiger bauen als mit den herkömmlichen Systemen. Es handelt sich um die Kombination von Kunstharzbeton mit einer klassischen Betonwand. Das Kunstharz schützt den Beton vor Essigsäure, Milchsäure und anderen aggressiven Bestandteilen, die immer entstehen, wenn Futter vergärt, beispielsweise in Silos oder Biogasanlagen.

Christian Fraustadt und Mike Denk, die beiden Inhaber von FF Agrarbau, haben das System zusammen mit dem Institut für angewandte Bauforschung in Weimar entwickelt. Die Arbeit hat fünf Jahre gedauert. Inzwischen haben sie dafür auch ein Patent erhalten.

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Die Firma baut derzeit ihr Fertigteilwerk in Schmiedeberg aus, um dort die neuartigen Betonteile zu produzieren. Auf lange Sicht soll damit ein neues wirtschaftliches Standbein für das Unternehmen aufgebaut werden. Dort könnten 25 bis 50 Mitarbeiter beschäftigt werden, wenn alles gut läuft, erwartet Denk. (SZ/fh)

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