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Neues Pflaster am Johannistal

Tom Ehrlich und Martin Schreier knien auf dem Fußweg am Johannistal und klopfen mit einem Hammer kleine Mosaiksteine in den Boden. Die Straßenbaufirma Andrä aus Leisnig hat von der Stadt den Zuschlag für die Instandsetzung des Gehwegs erhalten.

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Von Tina Soltysiak

Tom Ehrlich und Martin Schreier knien auf dem Fußweg am Johannistal und klopfen mit einem Hammer kleine Mosaiksteine in den Boden. Die Straßenbaufirma Andrä aus Leisnig hat von der Stadt den Zuschlag für die Instandsetzung des Gehwegs erhalten. Die Kraft der Wassermassen der starken Niederschläge des Juni-Unwetters 2013 hatte den alten Pflasterbelag ausgespült. „Wir verlegen Mosaik im Segmentbogenverbund auf einer Länge von insgesamt rund 250 Metern“, erklärt Vorarbeiter Schreier.

Mitte April haben sie damit begonnen. „Das erste Teilstück im unteren Bereich bis zum alten Bauhof soll bis Ende nächster Woche fertig sein“, hat Leisnigs Bauamtsleiter Thomas Schröder in der Sitzung des Technischen Ausschuss am Donnerstag gesagt. Ab dem 4. Juli solle eine Teilfreigabe des Gehwegs erfolgen.

Anschließend soll die Baustelle in den Bereich weiterziehen, in dem derzeit der Abwasserzweckverband Leisnig (AZV) einen neuen Kanal verlegen lässt. „Dort gibt es einen großen Höhenunterschied zwischen dem Fußweg und der Straße – mehr als drei Zentimeter“, so Schröder. Deshalb solle ein Geländer ausgestellt werden.

Mit rund 104 200 Euro schlägt die Erneuerung des Pflasters am Fußweg Johannistal zu Buche. Den Betrag zahlt der Freistaat Sachsen. Das Geld kommt aus dem Fluthilfefonds.

Kanalleitungen sind dicht

Bei der jüngsten Stadtratssitzung ist Bürgermeister Tobias Goth (CDU) von zwei Leisnigern darauf hingewiesen worden, dass an einer bestimmten Stelle am Fußweg am Johannistal das Wasser unkontrolliert abfließe und diesen Bereich – in der Nähe des Streugutbehälters – ausspüle. „Wir haben das geprüft und Rücksprache mit der Oewa und der Straßenbaufirma Andrä gehalten. Die Leitungen sind alle dicht“, so Goth. Er ergänzt: „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es sich dabei nur um temporäres Schichtenwasser handeln konnte.“ Die Fachleute seien der Meinung, dass das Problem nach der Fußwegsanierung hinfällig wäre. „Sollte es trotzdem wieder auftreten, bitten wir die Bürger, sich bei uns zu melden. Dann schauen wir uns das an“, so Tobias Goth.