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Neues Blumenmädchen erst 2021

Wie der Blumenball fiel auch die Wahl des Sebnitzer Blumenmädchens der Corona-Pandemie zum Opfer. Zwei Kandidatinnen waren bestens vorbereitet.

Emma Wenzel (links) und Jasmin Richter (rechts) wollten die Daniela Ringel (Mitte) als Sebnitzer Blumenmädchen beerben.
Emma Wenzel (links) und Jasmin Richter (rechts) wollten die Daniela Ringel (Mitte) als Sebnitzer Blumenmädchen beerben. © Daniel Schäfer

Mit der 16-jährigen Emma Wenzel aus Saupsdorf und Jasmin Richter (17 Jahre) aus Lichtenhain hatten sich zwei junge Frauen für die Nachfolge des amtierenden Sebnitzer Blumenmädchens Daniela Ringel beworben.

Beide durchliefen planmäßig die Wahlvorbereitungen, waren bei der Präsentation der Kunstblumenmanufaktur im Dresdner Elbepark dabei und hatten sogar schon ihre Wiesenblumen-Sträuße gefertigt, die sie der Jury am 20. März, also dem Vortag des Balls hätten präsentieren sollen.

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Doch dann kam es bekanntlich anders. Die lang erwartete Neuauflage des Blumenballs musste wegen der Gefahr von Corona-Infektionen abgesagt werden, damit fiel auch die Wahl ins Wasser. Mit den seit einigen Wochen gültigen Lockerungen wäre die Wahl zwar jetzt wieder möglich, der Ausschuss für Tourismus und Stadtmarketing in Sebnitz hat aber dennoch mehrheitlich entschieden, sie in dieser Saison nicht mehr abzuhalten. 

In der verbleibenden Saison finden kaum noch kulturelle Veranstaltungen oder Messen statt, auf denen das neue Blumenmädchen sich präsentieren könnte, heißt es zur Begründung. Amtsinhaberin Daniela geht damit in die Verlängerung. Die Neuwahl wird auf das Frühjahr 2021 verschoben.

Den beiden Kandidatinnen, die inzwischen ihre Abschlussprüfungen an der Oberschule absolviert haben, sprechen die Deutsche Kunstblume sowie die Stadt Sebnitz ihren herzlichen Dank aus. Beide erhalten das festgelegte Honorar für ihre Bewerbung.

Tina Meinert vom Sebnitzer Stadtmarketing, die die beiden Kandidatinnen während der Bewerbungsphase begleitet hat, wünscht sich, dass sich die Mädchen bei der Neuwahl 2021 erneut bewerben und dann ein gut gefülltes Messe- und Veranstaltungsjahr auf die Siegerin wartet. (SZ)

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