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Döbeln

Neues Stadion eingeweiht

Die Freude ist groß über das modernisierte Stadion in Roßwein. Eine ungeklärte Frage gibt es aber noch.

Trotz der sommerlichen Temperaturen gehen hier die Starter der Kitas Zwergenland und der Bussibär ins Rennen auf der neuen Tartanbahn.
Trotz der sommerlichen Temperaturen gehen hier die Starter der Kitas Zwergenland und der Bussibär ins Rennen auf der neuen Tartanbahn. © Lars Halbauer

Von Rasmus Wittrin

Roßwein. Endlich ist es so weit: Veit Linder, Jens Funke und Jürgen Krondorf durschneiden gleichzeitig das rote Bändchen, das noch zwischen den Neugierigen und dem neuen Sportplatz in Roßwein steht. Jetzt ist es offiziell: Nach langer Bau- und Planungszeit ist das Stadion an der Haßlauer Straße eröffnet.

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Die Einweihungsreden unter anderem vom Roßweiner Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) und dem Präsidenten des Roßweiner Sportvereins, Jürgen Krondorf, sind voll des Lobes für das neue Stadion. Aber sie mahnen auch alle zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer, sorgsam mit dem neuen Platz und den neuen Einrichtungen umzugehen.

Obwohl die Bauarbeiten abgeschlossen sind, gibt es bezüglich des Sportplatzes noch offene Fragen. So bemängelt Jürgen Krondorf, die Qualität des Rasens. „Der Platz ist ein Acker.“

Das habe mit jahrelanger unzureichenden Pflege zu tun. Krondorf: „Ein Fußballplatz muss gedüngt, gelüftet, gesandet werden. Das wurde bisher nicht regelmäßig gemacht.“ Um das zu ändern, will sich Krondorf bei den Neuverhandlungen über den Nutzungsvertrag zwischen der Stadt Roßwein und dem Sportverein für eine klare Aufgabenverteilung einsetzen.

Auf der Einweihungsfeier geht es aber nicht um technische Fragen, sondern um die Freude über den neuen Sportplatz. Der wird mit Staffellauf, Zuckertütenlauf und Fußballturnier gebührend eingeweiht. Bei dem Zuckertütenlauf laufen alle Schulanfänger eine 400-Meter-Runde und bekommen am Ziel eine Zuckertüte.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stadt Roßwein und dem Roßweiner Sportverein. Der stellvertretender Bürgermeister Peter Krause (Die Linke) will aber auch die Rolle des SV Grün-Weiß Niederstriegis betonen, ohne dessen Einwilligung die Generalüberholung des Industriestadions nicht möglich gewesen wäre. Weil der Sportplatz bei Niederstriegis stark flutgefährdet ist, wurde das Geld aus dem Hochwasserfonds von 2013 für das geschützte Industriestadion genutzt und nicht für die Anlage in Niederstriegis.

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