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Neues Zentrum im Schatten der Altstadt

über die Entwicklung am Schützenplatz

© Wolfgang Wittchen

Peter Hilbert

Lange Zeit hat die Wilsdruffer Vorstadt im Schatten der Altstadt geschlummert. In dem Gebiet direkt am Innenstadtring bewegte sich wenig. Doch nun geht es Schlag auf Schlag. Jetzt zahlt es sich aus, dass Dresden für Investoren äußerst attraktiv ist und sich Bauen in Zeiten niedriger Zinsen ohnehin lohnt. Offensichtlich hat sich die Stadt hier auch so engagiert, dass sie den Bauherren die Wege ebnet. Die Wilsdruffer Vorstadt ist deshalb zum großen Bauplatz geworden.

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Die alten Hochhäuser an der Freiberger Straße werden saniert. Direkt daneben entstehen Neubauten. Auch der jahrelang verwilderte Herzogin Garten hat wieder eine Perspektive. Und rings um den Schützenplatz entstehen hochwertige Wohnhäuser. Mit dem Kulturkraftwerk verwirklicht die Stadt zudem ein ehrgeiziges Projekt. Das sind gute Zeichen.

Jetzt planen Münchner Investoren zwischen Könneritzstraße und Schützengasse noch ein Millionenprojekt. Das Herangehen scheint vielversprechend zu sein. Die Investoren diskutieren frühzeitig öffentlich, beziehen viele Fachleute ein. Bei einer Art Architektenwettbewerb sollen renommierte Büros Vorschläge bringen. Das ist ein besseres Herangehen als beim Großprojekt Freiberger Straße, das hinter verschlossenen Türen vorbereitet wurde. Die Öffentlichkeit stand dann vor vollendeten Tatsachen. Direkt am Bahnhof Mitte kann so ein schmuckes Baugebiet entstehen, dass diese Ecke die Wilsdruffer Vorstadt erheblich aufwertet.