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Die Natur holt sich Rewe-Bauplatz zurück

Am neuen Einkaufspark in Neustadt herrscht Stillstand. Doch das hat seinen Grund.

Der Bauplatz an der Dresdener Straße ist verschlossen. Was ist passiert?
Der Bauplatz an der Dresdener Straße ist verschlossen. Was ist passiert? © Daniel Schäfer

Im März kommenden Jahres soll möglicherweise der neue Einkaufspark in Neustadt öffnen. Ein sportliches Ziel, welches sich die Saller-Unternehmensgruppe gestellt hat. Doch schon beim Spatenstich am 16. März hieß es, wenn alles gut geht. In den letzten Wochen herrschte hier Bauruhe. Das Grün überwuchert die ersten Arbeiten. Was ist passiert? 

Wohl das, was Projektentwickler Andreas Barth bereits angekündigt hatte. Es gab Schwierigkeiten mit dem Baugrund. Der ist instabil. Einst befand sich hier das Klärwerk der Stadt Neustadt. Der Baugrund musste verbessert werden. Mehr noch. Um die entsprechenden Fundamente zu gießen, musste noch einmal umgeplant werden. Doch das ist für das Unternehmen nichts neues. Voraussichtlich in der kommenden Woche sollen die Baufahrzeuge wieder anrollen.

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Der neue Markt wird eine Nutzfläche von 2.360 Quadratmetern haben. Neben dem Lebensmittelmarkt wird auch der Textil-Markt Kik mit einer Gesamtnutzfläche von 515 Quadratmetern vom jetzigen Standort mit umziehen. Zudem wird eine Nutzungseinheit mit einer Fläche von 370 Quadratmetern errichtet. Die wird allerdings in nächster Zeit noch leer stehen.

Die Saller Unternehmensgruppe investiert in das Neustädter Projekt etwa 5,5 Millionen Euro. Hinzu kommt der Um- und Rückbau des jetzigen Nahversorgungsstandortes an der Maxim-Gorki-Straße. Dieser wurde einst vom gleichen Unternehmen errichtet und war einer der ersten dieser Art. Der Plan ist, dort einiges umzubauen und auch in Teilen abzureißen. 

Die Pläne, dort wegzugehen, stoßen vor allem bei den Bewohnern dieses Gebietes auf Kritik. In dem Wohngebiet gibt es sonst keine anderen Einkaufsmöglichkeiten. Und die Wege in den nächsten Markt wären länger. Und noch gibt es auch keine Auskunft darüber, was mit dem Objekt konkret werden soll. Erst ab 2021 könne man weitere Angaben über die künftige Nutzung geben, sagt Andreas Barth. Bürgermeister Peter Mühle (NfN) versicherte bereits beim Spatenstich das Stadt und Unternehmen sich dafür einsetzen, dass am alten Standort weiter Nahversorgung stattfindet. 

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