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Neustadts Lehrer werden zu Märchenerzählern

Neustadt. Susanne Müller macht am Montag den Anfang. Wer die Neustädter Mittelschullehrerin mal in einer anderen Rolle erleben will, kann am Montag, 16.30 Uhr, zum Neustädter Postplatz kommen. Dort wird sie in der Märchenbude sitzen und ein Märchen vorlesen.

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Neustadt. Susanne Müller macht am Montag den Anfang. Wer die Neustädter Mittelschullehrerin mal in einer anderen Rolle erleben will, kann am Montag, 16.30 Uhr, zum Neustädter Postplatz kommen. Dort wird sie in der Märchenbude sitzen und ein Märchen vorlesen. So wie die Babuschkas in den russischen Filmen. Und natürlich ist die Bude auch entsprechend geschmückt.

Bis zum 14. Dezember werden es ihr noch sieben weitere Kollegen gleich tun. Nicht alle sind Deutschlehrer. „Querbeet“ hat Torsten Prenzel seine Kollegen für die Idee des Gewerbetreffs begeistern können. Er selbst schlüpft übrigens am Mittwoch in die Rolle des Märchenerzählers. Und er verrät sogar, was er zu Gehör bringen wird: „Das Waldhaus“. Jeder Vorlese-Lehrer wählt sein Märchen selbst aus. Etwa eine halbe Stunde wird es immer dauern. Die Erwachsenen können inzwischen einen Glühwein trinken, während die Jüngsten gebannt den Geschichten folgen. Die Lehrer waren sofort Feuer und Flamme, sagt Prenzel. „Ist ja schließlich mal was anderes.“ Auch für ihn als den Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrer.

Als im Gewerbetreff schon vor Monaten über diese Idee gesprochen wurde, fanden sie es zwar auch alle prima, doch wer sollte es machen? In Prenzel und den anderen Lehrern fanden sie schließlich gute Partner. Die acht Frauen und Männer werden nun an sieben Nachmittagen den Kindern das Warten verkürzen. (SZ/sab)