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Niesky

Nieder Seifersdorf schafft Biervielfalt

Frank-Uwe Michel schreibt über Geschmack und regionale Verbundenheit.

© André Schulze

Prost, das schmeckt! Das sagten sich schon rund 1.200 Gäste zur Premiere des neuen Bieres aus Nieder Seifersdorf im Frühjahr. Kurz darauf wollten am Männertag bis zu 700 Besucher mit dem Pils aus dem gerade gegründeten Brauhaus anstoßen. Zwischendurch und auch danach sprachen immer wieder Kunden am Seiteneingang der früheren Gaststätte „Stadt Löbau“ vor, um sich den frisch kreierten Gerstensaft mit nach Hause zu nehmen. 

Das edle Blonde vom Lande scheint den Nerv der Menschen rund um Nieder Seifersdorf getroffen zu haben. Nein, besser: Es hat ihren Gaumen berührt und eine Leidenschaft entfesselt, die nun sogar zum Wirtschaftswachstum führt. Das Brauhaus Nieder Seifersdorf schafft zusätzliche Kapazitäten. Wenn alles gut läuft, könnte schon im nächsten Jahr zehnmal soviel Bier produziert werden wie in diesem Jahr. Solche Steigerungsraten sind künftig zwar nicht mehr zu erwarten, schon weil die bauliche Hülle der früheren Gaststätte nur noch bedingt Erweiterungen zulässt. 

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Zwei Dinge stehen aber trotzdem fest: Die Menschen wollen Abwechslung und Vielfalt. Nicht nur das Gebräu der Großkonzerne hat seine Berechtigung, sondern auch das mit viel Herzblut und großem Aufwand hergestellte Bier von nebenan. Dies wiederum zeigt auch: Die Leute sind stolz auf Produkte aus ihrer Region. Im Zweifel ziehen sie die sogar viel bekannteren Marken vor. Nur die Qualität muss stimmen. Aber da scheint man in Nieder Seifersdorf auf einem guten Weg. Nicht umsonst ist das Brauhaus bei seinen bisherigen Veranstaltungen fast überrannt worden. Deshalb rufe ich den Machern des guten Geschmacks zu: weiter so.

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