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Niederau investiert in Ortswehren

Alte Fahrzeuge sollenausgetauscht werden,damit Kameraden sicheran den Einsatzort kommen.

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Die Gemeinde Niederau hat ihren Brandschutzbedarfsplan fast erfüllt. Mit der Einweihung des Gerätehauses in Großdobritz haben nunmehr alle drei Ortswehren neue Häuser bekommen. „Wir haben enorm in die Feuerwehren investiert“, sagt Bürgermeister Manfred Schmidt (parteilos). Während Niederau und Ockrilla bereits ein neues Domizil nutzen konnten, haben jetzt die Großdobritzer den Einzug in das neue Haus gefeiert. Zeitgleich haben die Kameraden der Ortswehr Niederau ein neues Fahrzeug bekommen.

130000 Euro hat die Gemeinde dafür ausgegeben. Ursprünglich sollten nur 60000 Euro für ein gebrauchtes Fahrzeug ausgegeben werden. Doch dafür fand sich auf dem Markt kein passendes Angebot. Angepriesene Fahrzeuge waren schon alle zu alt, so dass sich der Gemeinderat für einen Nachschlag entschlossen hat. Bezahlt wurde alles aus der eigenen Kasse, Fördermittel gab es nicht.

Dafür profitiert jetzt die Jugendfeuerwehr von Fördermitteln. Dank Konjunkturpaket bekommt auch sie ein neues Fahrzeug, welches zugleich bei Einsätzen als Mannschaftstransportfahrzeug genutzt werden kann. Das Fahrzeug soll etwa 42000 Euro kosten und einen alten VW-Transporter aus dem Jahr 1975 ablösen.

„In Perspektive sollen noch zwei weitere Fahrzeuge ausgetauscht werden“, sagt Hauptamtsleiter Rolf Kohlstrunk. So steht im Ockrillaer Gerätehaus noch ein 40 Jahre alter B1000. Er soll ebenso durch ein Mannschaftstransportfahrzeug ersetzt werden, wie der Bully der Niederauer Wehr.

„Dann sind wir nicht nur mit den Wasser führenden Fahrzeugen auf dem erforderlichen Stand, sondern auch sicher, dass alle Kameraden an den Einsatzort kommen“, so Kohlstrunk. Damit hätte die Gemeinde aus jetziger Sicht ihren Brandschutzbedarfsplan erfüllt.Jürgen Birkhahn