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Niederauer will Bürgermeister in Weinböhla werden

Ulrich Wagner geht für die SPD ins Rennen im Kampf um die Nachfolge von Reinhart Franke.

Der Ortsverein der Weinböhlaer SPD nominierte den 60-jährigen Niederauer Ulrich Wagner einstimmig zum Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen in Weinböhla am 7. Juni 2015. „Ich freue mich über das Vertrauen der SPD, mich zu nominieren,“ so Ulrich Wagner, der seit 2011 Mitglied ist. „Schon Ende letzten Jahres bin ich mit dem scheidenden Bürgermeister Reinhart Franke und den im Weinböhlaer Gemeinderat vertretenen Parteien im Gespräch.“

Ulrich Wagner ist kein Unbekannter im Meißner Landkreis. Seit 1992 ist er Geschäftsführer des Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Initiativen hat er in den vergangenen Jahren schwerpunktmäßig in den Feldern Politik und Wirtschaft erfolgreich Plattformen für Dialoge und Informationen in verschiedenen Themenfeldern bearbeitet. Vier Jahre lang stand er an der Spitze der Landesservicestelle Schule Wirtschaft in der Landesdirektion Dresden.

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Neben einer kaufmännischen und gastronomischen Ausbildung hat er auch eine Verwaltungsausbildung abgeschlossen. Er möchte sich insbesondere für einen guten Dialog zwischen Bürgern, Verwaltung und dem Gemeinderat sowie den Erhalt einer soliden finanziellen Ausstattung von Weinböhla stark machen. Wagner wohnt seit 16 Jahren in Niederau. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Im vergangenen Jahr kandidierte er für den Niederauer Gemeinderat, erhielt aber nicht die notwendige Stimmenzahl. Die SPD, die mit zwei Kandidaten ins Rennen gegangen war, errang keinen Sitz im Gemeinderat. Die Kandidatur ist zulässig, da ein Bürgermeister im Gegensatz zu Gemeinderäten nicht in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde wohnhaft sein muss, für die er kandidiert.

Neben Wagner wollen der CDU-Mann Siegfried Zenker als auch Bäckermeister Stan Schirmer (parteilos) den amtierenden Gemeindechef Reinhart Franke (CDU) im Amt beerben. Franke (CDU) wird im Sommer nach 25 Jahren im Amt in den Ruhestand gehen. Er muss auch deshalb in Pension gehen, weil er das Höchstalter für Bürgermeister in Sachsen, das bei 68 Jahren liegt, dann erreicht hat. (SZ/jm)

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