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Niedersedlitzer Siedler planen feurige Spektakel

Der Verein bereitet sein Jubiläum vor. Den Keller des Siedlerheims haben sie schon ausgebaut.

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Von Stefan Rössel

Der Niedersedlitzer Siedlerverein „An der Windmühle“ ist für eine alte Rarität bekannt: Er betreibt auf dem Grundstück seines Vereinshauses in der Antonin-Dvorak-Straße eine Kaltmangel. Das seltene Stück ist schon über 50 Jahre in Betrieb. „Inzwischen kommen auch immer mehr Leute, die sie wirklich nutzen“, schwärmt der Vorsitzende Detlef Garte.

Als neueste Errungenschaft haben sie den Keller des Siedlerheims ausgebaut. Die Wände aus Sandstein standen schon länger. Jetzt haben sie auch den Fußboden befestigt. Nun dient der Raum als Lager für Material und Getränke.

Wenn der Verein seine Mitglieder zu Festen zusammentrommelt, gibt es meistens auch ein Lagerfeuer. Das erste im Jahr ist das Hexenfeuer im Frühjahr. Im Herbst ließen sie die Flammen zu Halloween lodern. Und am vorigen Wochenende feierten sie auch Wintersonnenwende mit einem Feuer.

Zu einem Selbstläufer hat sich das Kinderzelten an einem Sommerwochenende entwickelt. „Dieses Jahr mussten wir schon 30 Zelte aufbauen“, berichtet Garte. Von 1986 bis 2000 hatten die Siedler kaum noch Kinder.

Im kommenden Jahr feiert die Siedlung ihr 75-jähriges Bestehen. Dafür wird schon ein Festumzug geplant. Und gewiss gibt es auch wieder ein Lagerfeuer.

www.siedlerbund.de/sg-windmuehle