merken

Niesky

Niesky feiert Richtfest im neuen Hospiz

Im Herbst soll das Bauwerk fertig sein. Hilfe gibt es von den Freizeitkünstlern mit einer Gemälde-Auktion.

Mit kritischem Blick verfolgt Carsten Schneider von der gleichnamigen Zimmerei, wie Oberin Sonja Rönsch beim Richtfest im Hospiz den Nagel einschlägt. Mit etwas Hilfe vom Fachmann gelingt dies dann beim zweiten Versuch. © André Schulze

Der Anlass ist ein freudiger, der Grund dafür weniger. Die Diakonissenanstalt Emmaus feiert am Freitagnachmittag in der Nieskyer Plittstraße Richtfest im neuen Hospiz, das im Herbst eröffnet werden soll. Künftig werden hier unheilbar kranke Menschen in ihren letzten Lebenswochen betreut. „Auch wenn das sicherlich nicht so schön ist – es gehört zu unserem Dasein dazu“, sagt Schwester Sonja Rönsch. Sie ist Oberin der Diakonissenanstalt und damit Bauherrin. Und sie hätte schon vor einigen Wochen zu diesem feierlichen Moment einladen können. „Doch wir wollten auf besseres Wetter warten“, lacht sie und lobt gleichzeitig die Planer und Handwerker für ihre gute, zügige Arbeit. In den vergangenen Jahren hat sie sich viele Hospize in ganz Deutschland angesehen. Deshalb weiß sie, auf was es bei diesem Bauwerk ankommt: Die Gäste – nicht Patienten – brauchen eine schöne, häusliche Atmosphäre. Und: Die Angehörigen müssen in diesem besonderen Lebensabschnitt mit einbezogen werden. „Deshalb haben wir den Standort auch mit großer Sorgfalt ausgewählt – im Grünen gelegen, in unmittelbarer Nähe zum Park. Gästehaus und Cafeteria von Emmaus sind nicht weit.“ Das Gelände habe einen ganz eigenen Charme.

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Mit Sächsische.de im Abo lesen Sie die Geschichten aus Dresden und Ihrer Region, die Sie sonst verpassen!

Plus-Abo

Vorteilsangebot

  • Sofortige Freischaltung
  • Sofort Zugriff auf alle Inhalte
  • Monatlich kündbar

1. Monat gratis

danach 9,90€/mtl.

Abo auswählen

Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden