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Noch immer keine Spur zum Brandstifter

Radeberg. Das Werk von Brandstiftern waren zwei Brände, zu denen die Radeberger Feuerwehr am Dienstag ausrücken musste, Das bestätigte jetzt die Polizei. Mehr ist aber im Moment noch nicht klar, sagte Sprecher Andreas Wolf sagt.

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Radeberg. Das Werk von Brandstiftern waren zwei Brände, zu denen die Radeberger Feuerwehr am Dienstag ausrücken musste, Das bestätigte jetzt die Polizei. Mehr ist aber im Moment noch nicht klar, sagte Sprecher Andreas Wolf sagt. „Es muss noch geprüft werden, ob wirklich beide Brände von einem Täter ausgelöst wurden und auch, ob es einen Zusammenhang zu anderen Brandserien gibt, zum Beispiel der Dresdner“, erläuterte er. Nicht auszuschließen ist, dass das dienstägliche Feuer im leer stehenden Sozialgebäude des Ex-Asylbewerberheims an der Forststraße und auch der brennende Altreifen-Stapel an der Oststraße von Trittbrettfahrern gelegt wurde. „Das prüfen die Ermittler der Polizeidirektion und des Landeskriminalamtes derzeit“, so Andreas Wolf. Diese Arbeit dauert, erklärt der Polizist, „weil wir ja am Ende dem möglichen Täter wirklich jeden Brand einzeln nachweisen müssen, das muss also sehr exakt erfolgen.“

Aber wichtig wäre, dass der irre Feuerteufel der Polizei erstmal überhaupt ins Netz geht. „Wir haben auch zu den beiden jüngsten Radeberger Bränden keine verwertbaren Zeugenhinweise bekommen“, sagte Andreas Wolf. Trotzdem besteht Hoffnung, dass der oder die Täter über kurz oder lang ins Netz gehen.

Seit gut anderthalb Jahren terrorisiert ein Brandstifter die Stadt Radeberg. Er hat es dabei in aller Regel auf leerstehende Industriegebäude abgesehen. So brannten bereits die Formguss-Halle an der Dresdner Straße, die alte Kokos-Matten-Fabrik, das alte Glaswerk, das Ex-Ifa-Bürogebäude an der Oberstraße… (SZ/JF)