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Noch ist nicht viel entschieden

Bürger und Behörden trafen sich mit den neuen Besitzern der Schweineställe.

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Von Kathrin Krüger-Mlaouhia

„Ich habe einen positiven Eindruck, wir sind optimistisch“, sagte Friedemann vom Freitelsdorfer Ortschaftsrat. Mittwochnachmittag hatte es an den Schweineställen im Ort ein Treffen mit deren neuem Eigentümer – Peter Baling von der Agrargesellschaft Ruppendorf – gegeben. Mit dabei auch Wolfgang Regenhardt von der Verkehrsbehörde des Landratsamtes. Denn es ging den beteiligten Anwohnern vor allem auch um die Zufahrt zur Anlage, die in großem Stil modernisiert wird. Vorschläge zur Lösung brachte der Ortschaftsrat ein.

Doch konkrete Festlegungen für die künftige Ferkelzucht und damit verbundene Bedingungen wurden freilich noch nicht getroffen. Doch Anwohner Ernst-Ullrich Ellger ist schon mal erleichtert: „Die Einfahrt in die Anlage soll nicht direkt vor unserer Haustüre passieren, sondern stirnseitig und damit weg von den Wohnhäusern.“ Eine Anlieferung neuer Tiere soll auch nur aller 14 Tage stattfinden.

Baling erklärte, dass der Antrag für den einzigen Neubau – einen Güllebehälter – jetzt beim Landratsamt eingereicht wird. Anstelle der zwei alten kleinen und offenen Güllebehälter wird einer mit Abdeckung gebaut. Die Altbehälter könnten als Löschwasserzisternen dienen. Drei Ställe werden noch bis Ende Februar abgerissen. Eventuell im März soll dann die Sanierung der zwei restlichen Ställe losgehen. Welche neuen Abluftanlagen dort gebaut werden, sei aber noch nicht klar, hieß es.

„Wir leben schon 50 Jahre mit der Schweinezucht an dieser Stelle“, versucht Jürgen Friedemann den Ball flach zu halten. 4 350 Läuferplätze sollen in Freitelsdorf entstehen. Effektiv würden 4 000 Ferkel aufgezogen, so Peter Baling gegenüber der SZ.