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Radebeul

Noch kein Zeitplan für den Kreisverkehr

Der Unfallschwerpunkt an der Moritzburger Straße in Weinböhla soll entschärft werden.

Der Unfallschwerpunkt an der Moritzburger Straße soll durch einen Kreisverkehr entschärft werden (Symbolfoto).
Der Unfallschwerpunkt an der Moritzburger Straße soll durch einen Kreisverkehr entschärft werden (Symbolfoto). © C. Hübschmann

Weinböhla. Den Wunsch, an der Kreuzung Moritzburger Straße/Forststraße einen Kreisverkehr zu bauen, hat die Gemeinde schon lange. Die Straßen gehören allerdings dem Landkreis und dem Freistaat. Vor drei Jahren hat die Gemeinde die benötigten Grundstücke für den Kreisel gekauft. Einen Zeitplan, wann gebaut werden kann, gibt es aber noch nicht.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr möchte keinen Termin für den Baubeginn nennen, da noch nicht feststehe, ob auf ein zeitlich umfangreiches Planfeststellungsverfahren verzichtet werden kann, teilt Pressesprecherin Isabel Siebert mit.

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Vorentwurf des B-Plans liegt aus

Nur so viel: Inzwischen ist die Vorplanung abgeschlossen. Auf deren Basis sind nachfolgend der Vorentwurf und der Feststellungsentwurf zu erarbeiten. Dann müssen alle drei Beteiligten – Land, Kreis und Kommune – die Planungsstufen prüfen und genehmigen.

Um Baurecht zu schaffen, will man das Einvernehmen aller sogenannten Träger öffentlicher Belange, also anderer Behörden, einholen. Mit allen anderen Betroffenen sollen eigenständig vertragliche Regelungen geschaffen werden. Erst wenn klar ist, ob das klappt, kann ein Terminplan festgelegt werden.

Die Kreuzung ist schlecht einsehbar, weshalb es dort öfter kracht. Ein Kreisverkehr bringt mit relativ wenig technischem Aufwand eine große Wirkung und könnte die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Moritzburger Straße reduzieren.

An der Kreuzung plant ein Investor außerdem ein neues Einkaufszentrum, mit Platz für einen Supermarkt, eine Drogerie und weitere kleine Geschäfte. Den Vorentwurf des Bebauungsplans haben die Gemeinderäte bereits gebilligt. Er liegt ab dem 8. Juli öffentlich in der Gemeindeverwaltung aus und ist auf der Internetseite von Weinböhla abrufbar. Einen Monat lang können Anmerkungen, Hinweise und Bedenken zur Planung schriftlich abgegeben werden.