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Tharandter Wald wird gekalkt

Ein Hubschrauber streut das Pulver aus. Der nördliche Teil des Waldes bleibt deshalb in den nächsten Wochen für Besucher gesperrt.

Hier wird die Dippser Heide gekalkt. Ab Montag fliegt der Hubschrauber über dem Tharandter Wald.
Hier wird die Dippser Heide gekalkt. Ab Montag fliegt der Hubschrauber über dem Tharandter Wald. © Karl-Ludwig Oberthür

Ab Montag kalkt der Sachsenforst 660 Hektar des nördlichen Tharandter Waldes bei Mohorn und Hetzdorf. Mit einem Hubschrauber werden insgesamt 1.977 Tonnen Dolomiten-Kalk über dem Wald ausgebracht, teilt der Staatsbetrieb Sachsenforst mit. Je nach Witterung dauert die Aktion zwei bis drei, maximal vier Wochen. 

Der Kalk mit Magnesium- und Kalziumanteilen ist nicht gefährlich für Menschen und Tiere. Auch Waldfrüchte bleiben essbar. Nur Blätter und Boden können bis zum nächsten Regen weiß bestäubt aussehen. Während der Hubschrauberflüge sind die betroffenen Waldteile für Besucher gesperrt, damit sie nicht von eventuell größeren Kalkklumpen getroffen werden. An den Wochenenden wird es aber keine Einschränkungen geben.

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Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für die Kalkung

Die Kalkung des Waldbodens soll ihn entsäuern. Die Nadeln der Bäume bilden am Boden einen sauren Rohhumus, den die Bodenlebewesen nicht zersetzen und in dem nur bestimmte Pflanzen wachsen. "Mit einer Düngung haben die Kalkgaben nichts zu tun", teilt der Sachsenforst mit . Weil die Mitarbeiter des Forstbezirkes Bärenfels einerseits auf brütende Vögel Rücksicht nehmen müssen, andererseits im Herbst die Luftfeuchtigkeit zunimmt und den Kalk verklumpen lässt, ist jetzt die ideale Zeit für diese Bodenmaßnahme. (SZ/sik)

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