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Null Bock zum Helfen?

Jugendwart Steffen Göpfert von der evangelischen Jugend Meißen-Großenhain schreibt zum Konfirmandenstarterwochenende im Kirchenbezirk Meißen-Großenhain in Skassa: Bei trübem Nieselregen kamen am vergangenen Freitag knapp 70 Konfirmanden der 7. Klassen zu einem Starterwochenende zusammen.

Jugendwart Steffen Göpfert von der evangelischen Jugend Meißen-Großenhain schreibt zum Konfirmandenstarterwochenende im Kirchenbezirk Meißen-Großenhain in Skassa:

Bei trübem Nieselregen kamen am vergangenen Freitag knapp 70 Konfirmanden der 7. Klassen zu einem Starterwochenende zusammen. Für sie beginnt in ihren Kirchgemeinden die fast zweijährige Konfirmandenzeit. Aus verschiedenen Regionen des Kirchenbezirkes kamen sie zusammen, um als große Gruppe erste Impulse für diesen neuen Lebensabschnitt zu bekommen. Zum Start gab es eine unverhoffte Aktion, bei der eine Verletzte zu bergen war. Dafür mussten die Teenager in kleinen Gruppen die Wunden der Verletzten versorgen und den Transport durch unwegsames Gelände organisieren. Dabei konnte keiner unbeteiligt bleiben, nur als ganze Gruppe war diese Aufgabe zu bewältigen. Durch das Mitmachen wurden sie selber in die bekannte Geschichte vom barmherzigen Samariter hineingezogen.

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Nach einem Abendausklang mit Spielen und Lagerfeuer wurden die Jugendlichen am nächsten Morgen kreativ. Für den Gottesdienst, zu dem auch die Eltern der Konfirmanden eingeladen waren, entwickelten sie in verschiedenen Workshops kreative Elemente zu der biblischen Geschichte. So entstanden ein Film, eine Fotostory, ein Lied, ein Comic, Fotos mit Legofiguren und eine Pantomime. Mit großer Begeisterung gingen die 12- bis 13-Jährigen zu Werke und waren zu Recht stolz auf ihre fantasievollen Umsetzungen der Erzählung, die jeweils aus der Perspektive einer handelnden Person gezeigt wurde.

Es bleibt zu hoffen, dass die Jugendlichen in der nächsten Alltagssituation, in der ein Mensch Hilfe braucht, aktiv werden und nicht einfach nur tatenlos daran vorbeigehen.

Die nächste gemeinsame Konfirmandenaktion der beteiligten Gemeinden ist die Freizeit in den Osterferien 2015.