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Nur noch Pfand-Becher auf dem Stadtfest?

Die Radeberger CDU-Stadträtin Ingrid Petzold will das Einweggeschirr eindämmen. Der Müllberg muss kleiner werden, sagt sie.

Von Thomas Drendel
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Bei Events wie dem Bierstadtfest in Radeberg fallen jedes Mal große Mengen Plastikmüll an. Das muss sich ändern, wünscht sich CDU-Stadträtin Ingrid Petzold.
Bei Events wie dem Bierstadtfest in Radeberg fallen jedes Mal große Mengen Plastikmüll an. Das muss sich ändern, wünscht sich CDU-Stadträtin Ingrid Petzold. © Thorsten Eckert

Radeberg. Bei jedem Konzert, Sportevent oder auch Stadtfest quellen die Müllbehälter über. Plastikbecher-, teller und -besteck werden einmal benutzt und kommen dann in den Müll. Oft landet das Einweggeschirr auch auf der Straße oder im Gebüsch. CDU-Stadträtin Ingrid Petzold will das für Radeberg ändern. „Ich ärgere mich jedes Mal, wenn ich den Plastik-Müll beispielsweise in den Grünanlagen entlang der Röder sehe.“ Jetzt vor dem großen Festwochenende wäre Gelegenheit etwas zu tun, sagt die Politikerin. „Vielleicht könnten wir als Stadt Rahmenbedingungen schaffen, die zur Müllvermeidung beitragen, etwa die Händler aufrufen, Mehrweggeschirr anzubieten.“ Dass das für die Händler einen Mehraufwand bedeutet und auch höhere Kosten verursacht, darüber ist sich die Radebergerin im Klaren. „Ich denke, es ist den Besuchern des Jubiläumsfestes vermittelbar, wenn die Gulaschsuppe beispielsweise etwas teurer wird, damit aber der Müll vermieden werden kann.“

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