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O-See-Haus ist jetzt noch bunter

Nach der vorderen Fassade ist nun die Hofseite der Rosa-Luxemburg-Straße 32 in Zittau gestaltet worden. Der Hausherr sagt, was es mit dem neuen Bild auf sich hat.

Klaus Schwager vor der Hoffassade des O-See-Hauses. Die ziert nun ebenfalls ein riesiges Graffito.
Klaus Schwager vor der Hoffassade des O-See-Hauses. Die ziert nun ebenfalls ein riesiges Graffito. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Klaus Schwager ist begeistert von dem Ergebnis. "Ich bin immer wieder davon beeindruckt, wie perfekt die Umsetzung von einem Entwurf auf einer A3-Vorlage auf die riesige Wandfläche erfolgt", sagt der Chef des Vereins O-See Sports. Ein riesiger Baum schlängelt sich jetzt die Hauswand nach oben. Dazu schmücken Uhus und Eichhörnchen die Hofseite des O-See-Hauses. Das ist nun noch bunter als vorher.

Im Vorjahr hatte das Sprayer-Duo Rico und Peter bereits die vordere Fassade an der Rosa-Luxemburg-Straße gestaltet. Deutlich bunter als die Hofseite. Die Hofseite sollte etwas ruhiger und naturverbundener gestaltet werden - auch im Kontext zum gegenüberliegenden Frauenfriedhof. Das sei keine Auflage der städtischen Bauaufsicht gewesen, sondern von vornherein so geplant, erklärt Schwager. Das Projekt sei von Beginn an mit der Bauaufsicht kommuniziert worden. 

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Handschrift der Sprayer

Während sich die Sprayer an der Straßenseite thematisch mit den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde auseinandergesetzt haben, ging es auf der Hofseite um das Leben selbst. "Der Entwurf wurde mit mir abgestimmt, ist aber auch die Handschrift der Sprayer", so Schwager weiter. Die beiden Künstler haben seiner Meinung nach eine professionelle Arbeit abgeliefert, für die er ihnen sehr dankbar ist.

Auch in den sozialen Netzwerken sind die ersten Reaktionen auf das neue riesige Graffito auf der Hofseite positiv. Das war auch schon der Fall, als die vordere, deutlich buntere Fassade fertig war. Wie Klaus Schwager damals im Nachgang erklärte, haben die Zittauer fast durchweg begeistert reagiert. Man bekomme gute Laune, wenn man am O-See-Haus vorbeifahre. Schwager selbst habe nach eigener Aussage lange überlegt, ob er das Projekt wagen soll. Aber jetzt sei er froh, es riskiert zu haben. "Ich freue mich jedes Mal, wenn ich das sehe." So ein Riesen-Graffito passe seiner Meinung nach auch nicht an jedes Haus. An der Rosa-Luxemburg-Straße 32 - dem O-See-Haus - wirke es aber. Das vorher unscheinbare Gebäude hat sich von einem hässlichen Entlein zu einem Hingucker entwickelt.

Und die Quartiergestaltung soll im kommenden Jahr ihre Fortsetzung finden, kündigt Schwager an.

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