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Corona bringt Schulsanierung aus dem Takt

Die Pandemie erwischt nun auch eine wichtige Baustelle der Stadt Freital. An den Handwerkern lag es nicht.

Die Oberschule Hainsberg wird von Grund auf saniert und erweitert. Im Frühjahr 2022 soll alles fertig sein.
Die Oberschule Hainsberg wird von Grund auf saniert und erweitert. Im Frühjahr 2022 soll alles fertig sein. © Karl-Ludwig Oberthuer

Die Bauarbeiten an der Oberschule Hainsberg liegen gut acht Wochen hinter dem Zeitplan. Das teilte die Stadtverwaltung auf Nachfrage mit. Als Grund für den Verzug wurde die Corona-Pandemie angegeben. So gab es in den vergangenen Monaten Lieferengpässe für Baumaterialien. Speziell im Lockdown kam es auch zu Ausfällen bei Mitarbeitern, die wegen der Quarantänemaßnahmen zu Hause sitzen mussten. 

Im Freitaler Bauamt ist man aber optimistisch, die Ausfallzeit noch aufholen zu können. "Aktuell wird der Fertigstellungstermin im Frühjahr 2022 noch nicht als gefährdet angesehen", heißt es.

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90 Prozent der Abbrucharbeiten sind inzwischen erledigt. Nur ein Teil des alten Daches muss noch zurückgebaut werden, das erfolgt bis Anfang September. Inzwischen sind im Altbau schon neue Decken eingezogen worden, im neu errichteten Anbau erfolgt der Deckeneinbau derzeit. Als Nächstes sollen die Fenster angeliefert und eingesetzt werden.

Die Geschwister-Scholl-Oberschule wird seit Herbst komplett saniert. Dafür wurde das Gebäude zunächst entkernt. Weil zukünftig mehr Zimmer gebraucht werden, wird ein Anbau errichtet und zusätzlich ein neues Obergeschoss. Die Baukosten liegen bei rund acht Millionen Euro. 

Während der Bauzeit lernen die Schüler in eigens errichteten Containern und teils auch in den Räumen der benachbarten Grundschule.

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