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Hoyerswerda

Oberschule und Scheibe-See sind wichtig

Blick aufs Jahr mit dem Oberbürgermeister: Es wird gebaut und es gibt Anlässe zum Feiern sowie zum Erinnern.

Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) wirkte bei seinem letzten Neujahrsempfang gelöst.
Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) wirkte bei seinem letzten Neujahrsempfang gelöst. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Für Dienstagabend hatte Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) zum letzten Neujahrsempfang der Stadt Hoyerswerda mit ihm als Stadtoberhaupt geladen. Er zog im Forumssaal der Lausitzhalle jedoch weder ein Resümee seiner zwei Amtszeiten noch wagte er einen weitreichenden Ausblick auf die Zukunft der Stadt. Beim kurzen Blick zurück bewertete Skora die Kreisreform („eine Mammutaufgabe mit großer Komplexität“) und die Bildung der Städtischen Wirtschaftsbetriebe mit ihren Töchtern als Erfolge. Es habe keine Schließungen, sondern Weiterentwicklungen gegeben. Und, in Richtung des anwesenden Landrates gewandt, er könne sich nicht vorstellen, dass der Landkreis ein Interesse daran habe, in Kamenz ein zusätzliches Spaßbad zu bauen. Skora sprach zwar den Strukturwandel an, vermied aber jeden Bezug zum angedachten Uni-Campus oder sonstigen Ansiedlungen, erwähnte hingegen die Projektsammlung der kommunalen Betriebe zur „LebensEnergieStadt“.

Den Ausblick auf das angebrochene Jahr 2020 unterteilte das Stadtoberhaupt sinngemäß in Investitionen und anstehende Ereignisse. Die Investitionen sind dank des geltenden Doppelhaushalts absehbar. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Oberschule stehen an erster Stelle. Das wird laut Skora flankiert von der Schaffung der neuen Straßenanbindung und dem Neubau des an der Schule vorbeiführenden Geh-/Radwegs. Die noch fehlende Sporthalle müsse geplant werden. Dann ist der nächste logische Schritt der Umbau der leergezogenen Oberschule „Am Stadtrand“ zur Grundschule. Das Jugendclubhaus Ossi steht auf der Agenda. In Schwarzkollm startet der Neubau der Kita Krabat, in Dörgenhausen die Planung der Ortsmitte. Für die Kühnichter Spange beginnen die Voruntersuchungen im Bereich Naturschutz. Touristisch soll es am Scheibe-See vorangehen. Hier ist zusammen mit der LMBV der Bau eines größeren Parkplatzes, eines Spielplatzes und eines Sanitärgebäudes geplant. Auch der Lückenschluss beim Radweg soll erfolgen. Die schon länger angesprochenen 5 Caravanstellplätze am Gondelteich sollen ab April entstehen. Bei den Ereignissen nannte Skora den 75. Jahrestag des Kriegsendes, 30 Jahre deutsche Einheit sowie Konrad Zuses 110. Geburts- sowie 25. Todestag. Es wird wieder die Zuse-Plakette verliehen, eine Martha auch. Und das Bürgerzentrum Braugasse wird fünf. „Es ist eine Selbstverständlichkeit geworden. Sollte man den Jahrestag feiern? Ja!“, so der OB.

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