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Oberwerder-Bühne im Miniaturformat

Die Lego-Ausstellung lockt kleine und große Besucher an. Dabei spielt auch das abgesagte Stadtfest eine Rolle.

Lego-Baukünstler Max Ressel ist in der Lego-Ausstellung im Stadt- und Museumshaus in Waldheim am Modell eines Stadtfestes beschäftigt, in welches auch die Oberwerder-Bühne (l.) integriert ist.
Lego-Baukünstler Max Ressel ist in der Lego-Ausstellung im Stadt- und Museumshaus in Waldheim am Modell eines Stadtfestes beschäftigt, in welches auch die Oberwerder-Bühne (l.) integriert ist. © Norbert Millauer

Waldheim. Das Stadtfestareal, inklusive der Bühne am Oberwerder, hat richtig viel Zeit gekostet. Etwa 85 Stunden haben die Waldheimer Modellbauer darin investiert. Zu sehen ist die nachgestellte Stadtfestszene in der Lego-Ausstellung im Anbau des Waldheimer Stadt- und Museumshauses. Diese kann noch bis zum 16. August besucht werden. 

„Für die Stadt haben wir allein an die 40.000 Teile verbaut“, schätzt Max Ressel, einer der „Bauherren“ ein. Er unterstützt seinen Bruder Marcel, der für die Organisation der Ausstellung verantwortlich ist.

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Detailgetreu nachgebaute Fahrzeuge begeistern ebenso wie berühmte Bauwerke oder Märchenschlösser. Die Herzen der Autofans schlagen bei den Modellen von Porsche, Bugatti und Lamborghini höher. Während für den Porsche etwa 2.700 Teile verbaut wurden, waren es bei den anderen beiden Fahrzeugen etwa 1.000 mehr. 

„Zwischen sieben und 14 Stunden haben wir jeweils gebraucht, bis die Autos fertig waren“, sagt Max Ressel. Sehenswürdigkeiten aus aller Welt sind unter anderem mit dem Big Ben aus London, der Oper in Sydney und der New Yorker Freiheitsstatue zu sehen. Aber auch die Fans von Harry Potter kommen nicht zu kurz. Für das Schloss Hogwarts haben die Modellbauer 6.000 Teile verbaut und etwa 20 Stunden Zeit investiert.

Mit der Eröffnung der Lego-Ausstellung kehrt das Waldheimer Stadt- und Museumshaus wieder zu seinen „normalen“ Öffnungszeiten zurück. Seit Ende Mai hatte die Einrichtung nach dem Lockdown zunächst wieder verkürzt geöffnet. 

„Jetzt gibt es aber wieder viele Stadt-, Rathaus- und Kellerbergführungen“, berichtet Leiterin Barbara Hengst. Es sei wichtig, dass man wieder zur Normalität zurückkehre. „Dazu gehört auch Kunst und Kultur“, so Hengst.

Derzeit bereiten die Mitarbeiter eine neue Sonderausstellung vor. Die hat den Titel „Modisches Waldheim“ und soll am 13. September eröffnet werden.

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