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Politik

Öffentliches Zittern

Alle Welt spekuliert nach den Zitteranfällen über den Gesundheitszustand der Kanzlerin. Dabei ist das Thema Gesundheit grundsätzlich Privatsache. Ein Kommentar.

© dpa/SZ

Ein Papst, wird gescherzt, gilt bis zwei Tage nach seinem Ableben als kerngesund. Doch auch bei den weltlichen deutschen Regierungschefs sind Verlautbarungen über Erkrankungen, so es sie überhaupt gibt, bestenfalls Annäherungen an die Wahrheit. Früher, bei Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Helmut Kohl, erfuhr die Öffentlichkeit erst im Nachhinein, dass ihr Kanzler gesundheitlich ernsthaft angeschlagen war – meist aus Sorge, körperliche Schwäche könne auch zu Machteinbußen führen.

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