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Offen aufeinander zugehen

über das Zusammenleben mit Spätaussiedlern

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Von [email protected]

Irina Damer, die in Bischofswerda Süd mit ihrer Schwester ein kleines Eckgeschäft betreibt, hat einen neuen Kunden: mich. Den Anstoß, bei ihr mal einzukaufen, gab mir eine Diskussion, zu der die Interessengemeinschaft (IG) Bischofswerda Süd Spätaussiedler eingeladen hatte.

Sechs von ihnen saßen mit am Tisch: aufgeschlossene Menschen, die sich für den Stadtteil. in dem sie leben, und die Stadt insgesamt interessieren. Die sich einbringen wollen. Und die anderen Aussiedlern berichten werden, welche Möglichkeiten es gibt, sich im Wohngebiet und darüber hinaus zu betätigen.

Die Initiative der IG Süd, Spätaussiedler in ihre Arbeit einzubeziehen, ist ein wichtiger Schritt. Zum einen, um auch deren Interessen zu berücksichtigen und Potentiale zu nutzen. Zum anderen um Anstöße zu geben, dass angestammte und angesiedelte Bischofswerdaer unbefangen und mit Verständnis aufeinander zugehen. Ein Weg, bei dem auch kleine Schritte helfen. Künftig werde ich wohl eher mal in den kleinen Laden an der Ecke rein schauen. Seite 15