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„Offenes Haus“ bekommt mehr Geld

Damit soll ein Defizit ausgeglichen werden, das durch höhere Personalkosten entsteht.

Die Stadt wird im kommenden Jahr ihren Zuschuss für das „Offene Haus“ von derzeit 14 400 auf 17 943 Euro erhöhen. Das hat der Stadtrat beschlossen. Grund ist, dass das „Offene Haus“, welches von der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Lommatzsch-Neckanitz betrieben wird, ein Defizit von 3 542 Euro hat. Es resultiert aus Tariferhöhungen. Die dort beschäftigte Fachkraft wird nach dem Tarifvertrag der evangelisch-lutherischen Kirche bezahlt. „Wenn der Zuschuss nicht erhöht wird, ist die Kirchgemeinde gezwungen, die Leistungen der Jugendarbeit weiter einzuschränken“, sagte Bürgermeisterin Anita Maaß (FDP). Das wäre jedoch nicht über eine kürzere Arbeitszeit der Angestellten und auch nicht über kürzere Öffnungszeiten möglich, weil dann auch der Zuschuss des Landkreises und des Freistaates Sachsen für die Personalkosten sinken würde. Stattdessen stünde die Gesamtfinanzierung des „Offenen Hauses“ einschließlich der mobilen Jugendarbeit infrage.

Bereits im Jahre 2010 musste die Kirchgemeinde die Jugendarbeit einschränken, weil damals das Land Sachsen die Jugendpauschale gesenkt hatte. Der in Lommatzsch tätige Mitarbeiter für die mobile Jugendarbeit konnte daraufhin nicht weiter beschäftigt werden. Neben der Stadt Lommatzsch bezahlen der Landkreis Meißen und das Land Sachsen jeweils pro Jahr 21 000 Euro an Zuschüssen für das „Offene Haus“. Die Gemeinde Diera-Zehren schießt pro Jahr 3 100 Euro zu. Obwohl das „Offene Haus“ von der Kirche betrieben wird, ist es auch für konfessionslose Jugendliche offen. Es ersetzt gleichzeitig den Jugendklub, der vor Jahren geschlossen wurde. (SZ/jm)

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