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Ordnungsamt verteidigt hohe BRN-Bußgelder

Einen Tag, nachdem ein Neustädter Ladenbesitzer die für ihn unangemessene Höhe eines Bußgeld-Bescheids nach der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2011 öffentlich gemacht hat, äußert sich nun auch das Ordnungsamt zu den Vorfällen.

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Einen Tag, nachdem ein Neustädter Ladenbesitzer die für ihn unangemessene Höhe eines Bußgeld-Bescheids nach der Bunten Republik Neustadt (BRN) 2011 öffentlich gemacht hat, äußert sich nun auch das Ordnungsamt zu den Vorfällen. Das Vorgehen sei demnach rechtens. Gemäß Polizeiverordnung betrage der Bußgeldrahmen bei Verstößen gegen den Lärmschutz bis zu 1000Euro.

In dem konkreten Fall hatte die Stadt zwei Bußgeldbescheide mit einer Summe von 800 Euro wegen einer Veranstaltung in der Martin-Luther-Straße 37 verteilt. Der Inhaber des Ladens für DJ-Equipment, Olaf Hornuf, hatte sein Schaufenster in eine riesige Jukebox verwandelt. Die BRN-Gäste konnten sich von einem DJ ein Musikstück wünschen. Dies wurde dann auf Kopfhörer gespielt. Zu dem Lärm kam es nur, weil die Kopfhörer am Sonnabend kaputt gegangen waren. Gegen 2.20 Uhr, fast anderthalb Stunden nach der Sperrstunde, stürmte die Polizei den Laden und verlangte, die Musik auszustellen.

Laut Ordnungsamt gab es zur BRN 2011 insgesamt 20 Anzeigen wegen Lärms. (win)