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Großenhain

Orgel kann wieder bespielt werden

Das 146 Jahre alte Instrument in Strießen wurde saniert und erklingt am Sonntag zum ersten Mal wieder.

Am Sonntag ist es wieder soweit: die Bärmig-Orgel in der Strießener Kirche wird erstmals am Sonntag nach der Sanierung erklingen.
Am Sonntag ist es wieder soweit: die Bärmig-Orgel in der Strießener Kirche wird erstmals am Sonntag nach der Sanierung erklingen. © Foto: privat

Strießen. Was für ein bedeutsamer Moment: Am Sonntag, 17. Mai,  wird endlich  zu hören sein, was so lange darauf gewartet hat, wieder erklingen zu dürfen. Gewissermaßen 15 Jahre dauerte es, seit der Entschluss gefasst wurde, die Bärmig-Orgel in der Strießener Kirche zu sanieren. Zunächst einmal, so Pfarrer Dietmar Pohl,  habe man sich aber dem Gotteshaus selbst widmen müssen und rückte dem undichten Dach und danach dem maroden Dachstuhl zu Leibe. 

Unter Anleitung von Orgelbaumeister Johannes Lindner aus Radebeul seien in einem ersten Arbeitsschritt die Orgelpfeifen aus Zinn, Zink und Holz ausgebaut und zwischengelagert worden. Nach den Außenarbeiten und der Innenrenovierung wäre dann endlich die mechanische Orgel an die Reihe gekommen. Drei später hinzugekommene Register wurden entfernt, der Blasebalg ertüchtigt und vom Holzwurm attackierte Bauteile ersetzt. Auch die Elektrik habe den heutigen Erfordernissen angepasst werden müssen.

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Nachdem die Orgel am 15. April an die Kirchgemeinde übergeben worden sei und der frühere Kirchenmusikdirektor Jänke sowie der amtierende Kantor Mauersberger das Orgelwerk einer erfolgreichen, praktischen Prüfung unterzogen haben, ist es nun soweit: Am Sonntag um 9 Uhr wird sie das erste Mal wieder in einem Gottesdienst erklingen, den Florian Mauersberger und Dietmar Pohl gestalten.

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