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Orgelsanierung geht weiter

Im Frühsommer soll das Instrument wieder erklingen. Spenden werden noch gebraucht.

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Ab dem 30. März finden die Gottesdienste im Laußnitzer Ortsteil Höckendorf wieder in der Kirche statt. Das Ausweichquartier in der Pfarrscheune wird noch einmal am 23. März für den Gottesdienst genutzt. Danach ist die Sakristei in der Kirche fertig renoviert. Die Sanierung der Höckendorfer Kirchenorgel läuft noch. Im Frühsommer sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Nach wie vor werden dafür Spenden gesammelt. Wer möchte, kann die Arbeiten durch den Kauf der Orgeltaler aus Pfefferkuchenteig unterstützen. Zu haben sind die Taler in der Bäckerei Haase sowie nach den Gottesdiensten auch im Pfarramt. Ein Taler kostet zwei Euro. Der Verkaufserlös fließt zu hundert Prozent in die Orgel-Sanierung. Die Höckendorfer Orgel gilt als historisch wertvoll. Sie stammt aus der Zeit um 1754/55 und wurde von Andreas Mager und Johann Christoph Pfützner gebaut. Saniert wird sie von Orgelbauer Frank Peiter aus Lengefeld im Erzgebirge. Möglich wurden die Arbeiten durch Zuschüsse von der Landeskirche und dem Denkmalamt. Die Sanierung kostet 25 000 Euro. 8 500 Euro davon muss die Kirchgemeinde selbst aufbringen. (SZ/an)