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Orientalisch genießen in Hoyerswerda

Noch sind die Gaststätten zu. Neustarts werden ersehnt. Heute vorgestellt: das MazareSharif Hoyerswerda (Rostam Geso).

Vater-Sohn-Team: Sharif und Rostam Geso im Mazare-Sharif – dem afghanischen Restaurant von Hoyerswerda an der Bautzener Allee 93 A (Haltestelle Rosarium).
Vater-Sohn-Team: Sharif und Rostam Geso im Mazare-Sharif – dem afghanischen Restaurant von Hoyerswerda an der Bautzener Allee 93 A (Haltestelle Rosarium). © Foto: Uwe Jordan

Hoyerswerda. Der Monat Ramadan, in dem der Koran offenbart wurde ... werde ... gefastet ... Auch eßt und trinkt des Nachts, bis ihr im Morgenstrahl einen weißen Faden von einem schwarzen unterscheiden könnt. Tagsüber aber haltet Fasten bis zur Nacht ...“ Koran, Sure 2 (Al-Bakarah / „Die Kuh“), Vers 186 / 188. Ungewöhnlicher Auftakt für einen Artikel über Essen! Aber am Abend des heutigen 23. April beginnt der Ramadan 2020 – eben auch im Imbiss Mazare-Sharif an Hoyerswerdas Rosarium.

Allerdings gilt das Fasten nur für die Betreiber, die Familie Geso. Wer als Gast Appetit auf Döner aller Art, Tomatennudeln, Currywurst, afghanischen Eintopf oder temperierte Getränke hat, kann von Mittwoch bis Montag von 11 bis 20 Uhr (letzte Bestell-Annahme 19.45 Uhr) unter Telefon 0176 47604064, bei Facebook oder im Internet ordern. Allerdings, so viel islamische Regel muss sein; gekocht wird hier ausschließlich halāl: Kein Schwein, nirgends.

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Man kann das Essen an der Bautzener Allee 93 A abholen – oder es sich in Hoyerswerda gegen einen kleinen Aufpreis liefern lassen (Umkreis auf Anfrage / Mindestbestellwert 10 Euro). Kassiert wird (nur) bar.

MazareSharif meint dreierlei: Sharif ist der Name des Vaters von Inhaber Rostam Geso, seit Jahren anerkannter Gastronom. Masar-e Scharif ist die viertgrößte Stadt in Afghanistan – und Stützpunkt der Bundeswehr. „Wir zeigen so, dass wir ein afghanischer Imbiss sind und eine feste Bindung an Deutschland haben“, sagt Rostam Geso.

Wie ist’s mit einem Lieblingsrezept?, etwa Bor, afghanischem Eintopf? Wird nicht verraten! „Das hat 15 Jahre gedauert, ehe Mutter das perfekte Rezept hatte“, wehrt Rostam Geso lachend ab. Nur einige Zutaten seien genannt: gutes (!) Lammfleisch, Tomaten, Kartoffeln, diverse Würz-Saucen. „Aber sich selber seinen persönlichen Döner zusammenstellen – das kann man, wenn man unser Döner-Büffet für eine Feier bestellt.“ 

Was das Döner-Buffet ist? 

Das: Man kann sich vom MazareSharif wie von einem „normalen“ Caterer alles anliefern lassen, was es braucht, bis zu 100 Personen zu versorgen – mit selbst zusammengestelltem Döner: Fladenbrot samt Toaster, Fleisch, vorbereitetes Gemüse, Saucen – das ist preiswert, originell und individuell. Größter Auftrag eines Döner-Buffets war mal eine Weihnachtsfeier der SC-Hoyerswerda-Handball-Damen.

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