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Ortsamt verlängert Brunnen-Schau

Die Ausstellung steuert auf einen neuen Besucherrekord zu. Manche Kunstschätze sind zum ersten Mal öffentlich zu sehen.

Von Tobias Wolf

Die Ausstellung „Dresdner Brunnen“ im Leubener Rathaus stößt auf gewaltiges Publikumsinteresse. Würden sonst über mehrere Wochen meist nur um die 200 Besucher kommen, sind es jetzt bereits über 1 200. Dies teilt Ortsamtsleiter Jörg Lämmerhirt mit. Deshalb ist die Schau über Dresdner Wasserspiele jetzt noch einmal bis 12. Mai verlängert worden. Kommen weiterhin so viele Gäste, steuert das Leubener Rathaus auf einen neuen Allzeitrekord zu. Den hält derzeit noch eine frühere Ausstellung mit Bildern der verstorbenen Irmgard Uhlig.

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In der Brunnen-Schau sind erstmals historische Kunstwerke zu sehen, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Darunter ist auch ein Modell des Zirkusbrunnens des 2013 verstorbenen Künstlers Vinzenz Wanitschke, das dessen Witwe zur Verfügung gestellt hat. Auch einen Gnom, die Original-Schmuckfigur des Cholerabrunnens aus dem Jahr 1846, können Besucher besichtigen, ebenso den Stierkopf des Europabrunnens am Königsheimplatz oder Exponate aus dem früheren Marcolini-Palais im heutigen Krankenhaus Friedrichstadt. Dazu werden Bilder, Pläne und Modelle weiterer Dresdner Brunnen gezeigt sowie historische Bücher ab dem Ende des 17. Jahrhunderts. Die Macher der Ausstellung, Jochen Hänsch und Detlef Eilfeld, haben über Jahrzehnte recherchiert. „Seit Anfang der 1970er führen wir schon eine eigene Fotodokumentation“, sagt Eilfeld. Er und Hänsch haben zu ihren Recherchen das „Dresdner Brunnenbuch“ veröffentlicht. Ein weiterer Band soll im nächsten Jahr folgen.