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Ortsdurchfahrt Friedrichswalde ist fertig

Auf der Ortsdurchfahrt im Bahretaler Ortsteil Friedrichswalde kann der Verkehr wieder ordentlich rollen. Kein Kurven um die Löcher ist mehr nötig. Bis auf einige Restarbeiten ist die Sanierung der Straße...

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Von Ute Himmer

Auf der Ortsdurchfahrt im Bahretaler Ortsteil Friedrichswalde kann der Verkehr wieder ordentlich rollen. Kein Kurven um die Löcher ist mehr nötig. Bis auf einige Restarbeiten ist die Sanierung der Straße abgeschlossen, sagt Bahretals Bürgermeisterin Brigitte Kolba (Freie Wähler). Das Projekt, das zu 85 Prozent gefördert wird, kostet sogar deutlich weniger als geplant, freut sich die Ratschefin. Ursprünglich waren 502000 Euro vorgesehen. Die Gesamtsumme wird sich nun auf rund 305000 Euro belaufen. Und das trotz dreier Nachträge. Einer betrifft eine sogenannte Abstumpfungsmaßnahme für die Schwarzdecke. In diese wurde eine Splittschicht eingebaut, damit sich diese nicht zusammenschieben kann, wenn sehr heiße Temperaturen herrschen.

Freude bei Anwohnern

Die Dorfstraße in Friedrichswalde hat mit der Sanierung nicht nur eine neue Schwarzdecke bekommen, sondern es ist auch eine Straßenentwässerung eingebaut worden. Ebenso ist die Beleuchtung erneuert worden, genauso wie die Stützmauer. Und diese wurde auch speziell gestaltet. Auf dem darüber liegenden Hang wächst jetzt nicht nur Gras. Etwa zwei Meter vom Hang sind abgeteilt worden. Dort stehen blühende Sträucher und Blumen. „Das war meine Idee. So sieht es einfach schöner aus“, sagt die Ottendorferin Sabine Rehn. Sie hat auch die ehrenamtliche Pflege der Anpflanzung übernommen. Gestern hatte sie tüchtig zu tun, um das durch die starken Regengüsse in den letzten Tagen hochgewachsene Unkraut zu beseitigen. Sie freut sich, dass die Straße fertig ist und hofft, dass es auch bald mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt in Ottendorf weiter geht.

„Große Klasse, wie die Straße jetzt geworden ist“, lobt auch der Friedrichswalder Eberhard Reibig die Qualität der Dorfstraße, die an seiner Haustür vorbei führt. Der 73-Jährige kann Rehn und die anderen Ottendorfer verstehen, dass sie sich eine baldige Fortsetzung der Bauarbeiten in ihrem Ortsteil wünschen. Denn er ist selbst Kraftfahrer und weiß eine Straße ohne Löcher zu schätzen. Was er allerdings nicht richtig versteht, ist die Anordnung der Straßenbeleuchtung. „Die Laternenmasten sind in Richtung Ottendorf auf der rechten Straßenseite angebracht worden. Aber das Stück Fußweg ist auf der linken Straßenseite“, sagt er.

Förderbescheid fehlt noch

Baubeginn für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Ottendorf könnte der 30. August sein, hat die Bürgermeisterin frohe Kunde. Voraussetzung für den Baustart ist aber, dass bis dahin der Fördermittelbescheid eingetroffen ist. Der Antrag werde gegenwärtig beim Landratsamt geprüft. Wenn alles klappt, könnten die Aufträge in der Ratssitzung am 18. August vergeben werden. Kalkuliert für das Vorhaben sind einschließlich der Fördergelder insgesamt 853 000 Euro.

In Ottendorf liegen bis auf den Stützmauerbau die gleichen Arbeiten wie in Friedrichswalde an. Aber zusätzlich sollen noch zwei Zufahrten – zum einen zur Kindertagesstätte und zum anderen zu den beiden Firmen am Schloss – gebaut werden. Hinzu kommen noch die Straßenbeleuchtung auf der Schmiedegasse und zu dem neuen Ottendorfer Eigenheimstandort. Die Arbeiten werden in mindestens zwei Bauabschnitte untergliedert. Für den Friedrichswalder Teil wurden vier Monate benötigt, sagt die Ratschefin. Damit steht auch jetzt schon fest, dass sich die Bauerei in Ottendorf bis ins Jahr 2011 hinein erstrecken wird. Die Ratschefin hofft dennoch, dass der Winter nicht so zeitig Einzug hält und die Bauleute ein ordentliches Stück schaffen können. Auch während der Arbeiten in Ottendorf gibt es wie in Friedrichswalde eine Vollsperrung der Straße. Für die Anlieger werde mit der Baufirma eine Sonderregelung vereinbart.