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Osterruhe an Görlitzer Grenze

Der Stau vor den Feiertagen blieb dieses Mal aus. Dafür gibt es eine Erklärung. Und: Polen führt die Mundschutz-Pflicht ein.

Von Sebastian Beutler
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© dpa

Letzte Woche quälte sich noch die Blechlawine durch die Stadt Görlitz, erinnerte an die Zeiten vor 30 Jahren, als das normal war. Doch an diesen Tagen vor Ostern gibt es ein ganz ungewohntes Bild an den Görlitzer Grenzübergängen: kein Stau, keine Autokarawane Richtung Polen. 

Wie die Polizeidirektion Görlitz am Karfreitag gegenüber der SZ bestätigt, blieb die Lage ganz ruhig. Eine Erklärung für diese Lage: Die Polen-Rückkehrer sind dieses Jahr bereits eine Woche vor Ostern nach Polen zu den Familien gefahren. Dort müssen sie eine zweiwöchige Quarantäne einhalten und können am Wochenende nach Ostern wieder zum Arbeiten nach Deutschland fahren. Ob diese Erklärung stimmt, wissen wir erst am 19. April. 

In Polen gelten die meisten Einschränkungen wie in Deutschland auch bis zum 19. April. Einige aber auch länger. So dürfen Ausländer beispielsweise bis zum 3. Mai nicht ins Land reisen, Schulen und Universitäten sind mindestens bis 26. April geschlossen. Und ab 16. April, also den kommenden Donnerstag gilt Mundschutz-Pflicht auf der Straße, beim Einkaufen sowie am Arbeitsplatz. 

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